02
Jun
2020
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Nele Katharina WISSMANN, Łukasz Jurczyszyn

Auf der Suche nach dem gemeinsamen Geist: Die Länder des Weimarer Dreiecks in der Coronakrise Paper Series "Acting European? The European Union and the Weimar Triangle in the Coronavirus Crisis", Nr. 5, 2 Juni 2020

Wie haben die Staaten des Weimarer Dreiecks auf die Coronakrise reagiert? Und welche Lösungen zu deren Bewältigung schlagen sie vor? Diesen Fragen geht der fünfte Teil der Serie von wöchentlichen Kurzpublikationen der Stiftung Genshagen unter dem Titel „Acting European? The European Union and the Weimar Triangle in the Coronavirus Crisis“ nach. Richteten die ersten Beiträge den Blick nach Warschau, Paris und Berlin, steht nunmehr die Rolle der bi- und trilateralen Kooperation der drei Länder im Fokus.

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Die Coronakrise hat die Mitgliedstaaten des Weimarer Dreiecks unterschiedlich hart getroffen – und hat zugleich Einfluss auf ihre Verbindungen untereinander. Die bilateralen Verhältnisse zwischen Deutschland und Polen sowie Deutschland und Frankreich wurden durch Grenzschließungen zeitweise erheblich beeinträchtigt.

Zwar nehmen die deutsch-französischen Beziehungen, so Nele Wissmann und Łukasz Jurczyszyn in ihrem Beitrag „In search of the common spirit: the countries of the Weimar triangle in the Covid-19 crisis“, nach Jahren des relativen Stillstands wieder Fahrt auf. Das Fehlen polnisch-französischer Kooperation und gemeinsamer Initiativen führt aber dazu, dass das Weimarer Dreieck insgesamt bisher unsichtbar bleibt und dringend einer Revitalisierung bedarf.

Die Serie „Acting European? The European Union and the Weimar Triangle in the Coronavirus Crisis“ beleuchtet aktuelle Reaktionen und neue Politikansätze in der Bewältigung der Coronakrise und ihrer Auswirkungen. Die Kurzpublikationen des ersten Teils der Serie sind den nationalen Reaktionen Frankreichs, Polens und Deutschlands gewidmet. Sie gehen der Frage nach, wie sich deren Zusammenarbeit in der gegenwärtigen Krise gestaltet und welche europäischen Lösungsansätze Paris, Berlin und Warschau verfolgen. Die Publikationen des zweiten Teils nehmen die EU-Ebene in den Blick und untersuchen die Auswirkungen der Coronakrise auf zentrale Aspekte europäischer Integration – wie Souveränität, Solidarität und Freiheit(en) – innerhalb der Union und über ihre Grenzen hinaus.

 

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Die Serie umfasst zehn kurze Analysen, die zwischen Mai und Juli 2020 erscheinen. Der fünfte Beitrag „In search of the common spirit: the countries of the Weimar triangle in the Covid-19 crisis“ von Nele Wissmann und Łukasz Jurczyszyn steht – wie alle weiteren Papiere der Serie – auf der Website der Stiftung Genshagen zum Download zur Verfügung.

Schlüsselwörter
COVID-19 Deutsch-französische Beziehungen Europa Europäische Union Weimarer Dreieck Deutschland Frankreich Polen