19
Apr
2021
Veranstaltungen Visioconférence
Paris
von 19:00 bis 21:00
Diese Veranstaltung ist öffentlich
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Brüssel, Belgien, am 19. Juli 2020 ein.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Brüssel, Belgien, am 19. Juli 2020 ein.

Das politische Erbe von Angela Merkel

Die anstehenden Bundestagswahlen des 26. Septembers läuten das Ende einer Ära ein: Angela Merkel wird nach 16 Jahren das Kanzleramt verlassen.

Während vier aufeinanderfolgenden Mandaten prägte Angela Merkel die Politik nachhaltig - sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Das krisengebeutelte Deutschland der frühen 2000er Jahre konnte sich unter ihrer Ägide vom „kranken Mann Europas“ zu einer wirtschaftlichen Weltmacht entwickeln. Und obwohl man Merkel oftmals nahelegte, Europa eher aus Vernunft als aus Leidenschaft zugewandt zu sein, war nicht zuletzt die deutsch-französische Initiative zur wirtschaftlichen Erholung nach der Covid-Krise ein deutliches Signal für die EU.

Merkels Legislaturperioden zeichneten sich jedoch auch durch größte zu bewältigende politische Kraftanstrengungen aus: so beispielsweise die Migrationswellen von 2015, der Anstieg von Nationalismus und Populismus, die Finanzkrise oder die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie. Zwar strebt das Merkel-Kabinett seit einiger Zeit mehr Verantwortungsübernahme an, tendenziell ist die deutsche Außenpolitik jedoch eher Synonym von Zurückhaltung und Diskretion.

Wie steht es im Anbetracht dieser Aspekte um das politische Erbe der sich dem Ende neigenden Merkel-Ära? Welche Lehren für die Zukunft zieht die Politik aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre? Wie lässt sich eine solche politische Zäsur erfolgreich gestalten?

 

BegrüßungBarbara HONRATH, Direktorin, Goethe Institut Paris

Einleitung: Paul MAURICE, Research Fellow im Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen, Cerfa, Ifri

Podiumsdiskussion:

  • Marion VAN RENTERGHEM, Journalistin und Autorin 
  • Uwe JUN, Politikwissenschaftler, Universität Trier

ModerationNadia PANTEL, Süddeutsche Zeitung, Paris

 

Die Podiumsdiskussion findet in Kooperation des Goethe-Instituts Paris mit dem Cerfa/Ifri statt.

 

Das Gespräch findet via Zoom auf Deutsch und Französisch mit simultaner Verdolmetschung statt. 

Bitte beachten Sie, dass Die Verdolmetschung ist lediglich über die Zoom-App und nicht über Ipads, Smartphones oder über den Browser verfügbar.

 

Die Anmeldung für die Veranstaltung ist kostenlos und Voraussetzung für die Teilnahme: 

https://zoom.us/webinar/register/WN_Eqk60HQeSoazucQtQt7vzA

 

 

An die Organisatoren: 

Für mehr Informationen zu dieser Konferenz kontaktieren Sie bitte das Goethe Institutinfo-paris@goethe.de (de/fr) oder Catherine NAIKER,  Assistentin des Cerfa: naiker.cerfa@ifri.org (fr)

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Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der Veranstaltung
10/12/2020
By: Frank DECKER

Seit 2018 befindet sich die Christlich Demokratische Union (CDU) in einer anhaltenden Führungskrise. Angela Merkels Wunschkandidatin als Parteivorsitzende, Annegret Kramp-Karrenbauer, konnte sich an der Spitze nicht durchsetzen und beendete ihre Amtszeit nach nur 15-Monaten.

01/10/2020

Am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland nach vierzig Jahren deutscher Teilung wieder zu einem einigen Staat. Weniger als ein Jahr nach dem Fall der Berliner Mauer, am 9. November 1989, wurden die Gebiete der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes Teil der...

Schlüsselwörter
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