Paris-Berlin 2026: Welche Rolle für das deutsch-französische Tandem in einer krisengeschüttelten Welt?
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Der Deutsch-Französische Tag am 22. Januar bietet die Gelegenheit, über die Möglichkeiten und Grenzen des deutsch-französischen Motors nachzudenken: Ist er noch in der Lage, Europa anzutreiben oder braucht er eine grundlegende Neuausrichtung seiner Zusammenarbeit und Zielsetzung?
Fünf Monate nach dem deutsch-französischen Ministerrat vom 29. August 2025, der darauf abzielte, eine gemeinsame Agenda zu bekräftigen, schlagen sich die eingeleiteten politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Impulse bislang nur schwer in der bilateralen und europäischen Agenda nieder.
Jenseits der Symbole und gemeinsamen Erklärungen – und in einem europäischen wie internationalen Kontext tiefgreifender Umbrüche – sind die deutsch-französischen Beziehungen heute von zahlreichen Übereinstimmungen, aber auch von Reibungspunkten geprägt: industrielle und energiepolitische Zusammenarbeit, europäische Verteidigung und transatlantische Beziehungen, Handelsabkommen, Fragen der EU‑Governance sowie die gegenseitige Wahrnehmung in der öffentlichen Meinung.
Referenten
Sylvie Goulard, ehemalige Ministerin und Europaabgeordnete, Präsidentin des Deutsch-Französischen Instituts Ludwigsburg
Sabine Thillaye, Abgeordnete, Vorsitzende der deutsch-französischen Parlamentariergruppe in der Assemblée Nationale
Michaela Wiegel, Frankreich-Korrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Moderation : Paul Maurice, Generalsekretär des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa), Ifri
Die Veranstaltung ist öffentlich und findet im Rahmen des Deutsch-Französischen Tages auf der Plattform Zoom in französischer Sprache statt.
Kontakt
Catherine NAIKER
Assistentin des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Ifri
Speaker
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