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Deutsch-Französischer Zukunftsdialog

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Deutsch-Französischer Zukunftsdialog 2019

Europäische Identität(en)

Tiefe Spaltungen durchziehen Europa. Sie zeigen sich nicht nur auf politischer Ebene – durch den Austritt Großbritanniens aus der EU oder die lautstarken Verfechter nationaler Souveränität –, sondern auch durch die wachsende Abwendung vieler Menschen von europäischer Politik. Was hält uns zusammen, während Misstrauen und Enttäuschung den öffentlichen Diskurs prägen? Im Jahr der Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 wollen wir die Hintergründe für diese Haltungen besser verstehen. Darüber hinaus möchten wir gemeinsam innovative Lösungen suchen, um das Bewusstsein für europäische Identität(en) zu stärken. Der Deutsch-Französische Zukunftsdialog dient dabei als Plattform, die Wissen, Kreativität und Vielfalt bündelt und verbreitet.

Nachwuchsführungskräfte im Austausch

Seit 2007 bringt der Deutsch-Französische Zukunftsdialog Nachwuchsführungskräfte aus beiden Ländern zusammen und fördert einen intensiven Austausch über europäische Zukunftsfragen. Die TeilnehmerInnen sind BerufseinsteigerInnen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur, die durch ihre Berufs- oder Studienerfahrung einen besonderen Bezug zum Nachbarland haben. Der Zukunftsdialog wird von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und dem Cerfa im Institut français des relations internationales (Ifri) in Zusammenarbeit und mit Förderung der Robert Bosch Stiftung organisiert.

Ein aktives Netzwerk, innovative Formate

Die TeilnehmerInnen nehmen an drei Seminaren in Deutschland, Frankreich und Rumänien teil. Während des ersten Seminars führen inhaltlicher Input von ExpertInnen und interaktive Workshops in das Thema des Jahrgangs ein. Die TeilnehmerInnen bereiten außerdem in binationalen Arbeitsgruppen ein Treffen mit Akteuren der Zivilgesellschaft vor, das zwischen dem ersten und dritten Seminar stattfindet. Dieses Treffen ist wesentlicher Bestandteil des Programms. In Rumänien werden ausgewählte Initiativen der Zivilgesellschaft getroffen, die im Bereich Identität und Demokratie innovative Lösungsansätze anbieten. Beim Abschlussseminar in Berlin tauschen sich TeilnehmerInnen und Entscheidungsträger über die Ergebnisse des Jahrgangs aus. Die Publikationsreihen DGAPanalysen und Notes du Cerfa des Ifri ergänzen den Programmablauf laufend inhaltlich.

Parallel zur Arbeit des aktuellen Jahrgangs wird ein Alumni-Netzwerk gefördert. Darin entwickeln die Ehemaligen gemeinsam neue Ideen, die über das Programmjahr hinausgehen und den transnationalen Austausch zwischen den Alumni nachhaltig vertiefen.

 
Ausschreibung 2019 : Das Auswahlverfahren für den Jahrgang 2019 ist abgeschlossen. Die Antworten werden so schnell wie möglich verschickt.
  • Zielgruppe: deutsche und französische Nachwuchsführungskräfte und Doktoranden der Sozial-, Wirtschafts-, Geistes-, Rechts-, Natur- oder Ingenieurswissenschaften
  • Voraussetzungen: abgeschlossenes Masterstudium, nachgewiesenes Interesse an den deutsch-französischen Beziehungen und der europäischen Integration; sehr gute Kenntnisse der deutschen, französischen und englischen Sprache; Ergreifen von Eigeninitiative und Bereitschaft für Engagement auch außerhalb der Seminarzeiten; Bereitschaft zum Engagement im Ehemaligen-Netzwerk
  • Bewerbungsunterlagen (per Email): Bewerbungsdeckblatt in der Anlage, einseitiges Motivationsschreiben auf Deutsch oder Französisch, Lebenslauf, wichtigste Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse in einem PDF-Dokument
  • Bewerbungsschluss: 3. Februar 2019

Voraussetzung für die Aufnahme in den Jahrgang 2019 ist die Bereitschaft zur Teilnahme an den drei Seminaren und einem Arbeitstreffen zwischen den Seminaren:

  • 5.-7. April 2019 in Frankreich
  • 20.-23. Juni 2019 in Rumänien
  • 26.-28. September 2019 in Deutschland

Kontakt 

Die Bewerbungsunterlagen sind auf unserer Website zu finden: www.zukunftsdialog.eu 

 

Katja BORCK

Projektmanagerin des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen

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