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Cerfa

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Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)

Das im Jahre 1954 durch einen bilateralen Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründete Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) analysiert seit über 60 Jahren die deutsch-französischen Beziehungen. Die vom Cerfa organisierten Konferenzen und Seminare, die  Experten, politische Entscheidungsträger sowie Vertreter der Zivilgesellschaft beider Länder zusammenbringen, tragen zur deutsch-französischen Debatte bei und formulieren politische Handlungsempfehlungen.

Regelmäßig veröffentlicht das Cerfa Bücher, die die deutsch-französischen Beziehungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Darüber hinaus gibt das Cerfa zwei Publikationsreihen (die „Notes du Cerfa“ und die „Visions franco-allemandes“) heraus, die sich vorrangig an französische Entscheidungsträger richten und die politischen, wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Deutschland darlegen sowie den Stand der deutsch-französischen Beziehungen verfolgen.

Das Cerfa unterhält enge Beziehungen zu einer Vielzahl von deutschen Stiftungen und think tanks, wie zum Beispiel der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Konrad-Adenauer Stiftung (KAS), der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), der Stiftung Genshagen, dem Deutsch-Französischen Institut (DFI), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), etc.

Nicht zuletzt trägt das Cerfa auch zur Entwicklung einer neuen deutsch-französischen Generation bei. Es organisierte zwischen 2007 und 2020 gemeinsam mit der DGAP den „Deutsch-Französischen Zukunftsdialog“, der durch die Robert-Bosch-Stiftung unterstützt wurde und den Austausch zwischen jungen deutschen und französischen Doktoranden sowie Berufstätigen förderte.

Éric-André MARTIN

Generalsekretär des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)

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Marie KRPATA

Wissenschaftliche MitarbeiterinStudienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) 

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Paul MAURICE

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) 

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Hans STARK

Berater für die deutsch-französischen Beziehungen im Ifri

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Nele Katharina WISSMANN

Assoziierte wissenschaftliche Mitarbeiterin​, Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) 

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Deutsch-Französischer Zukunftsdialog 2019 ...
Salle plénière du parlement allemand (Deutscher Bundestag)
Der Forschungsschwerpunkt Innenpolitik – Wahlen dem sich das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen am Ifri widmet, analysiert die deutsche Innenpolitik, die Machtverhältnisse, die sie ausmachen, die Entwicklung des Parteiensystems...
allemagne_international
In einer Welt im Wandel wird Deutschland mehr denn je als Stabilitätsfaktor angesichts immer zahlreicher werdender Krisen gesehen. Die Langlebigkeit seines politischen Personals, die Stärke seines Wirtschaftsmodells und die Attraktivität seines Werte- und Prinzipienkodex sind sicherlich nicht...
09/09/2021
By: Adrian SCHLEGEL, Aram ZIAI

Die deutsche Afrikapolitik zeichnet sich in den vergangenen Jahren durch internationale Initiativkraft und den Anspruch einer „Partnerschaft auf Augenhöhe“ aus. Dabei deutet der Blick auf Machtkonstellationen in den Kooperationen darauf hin, dass entgegen des eigenen Anspruchs Ungleichheiten...

20/07/2021
By: Manfred ÖHM

Es ist zu erwarten, dass die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in der post-Merkel Ära geopolitischere Züge annehmen wird. Die kürzlich verabschiedeten Indo-Pazifik Richtlinien sowie die Unterstützung der geopolitischen Ambitionen der Europäischen Kommission zeugen von einer solchen...

13/07/2021
By: Etienne DUBSLAFF

Wie die meisten sozialdemokratischen Parteien Europas befindet sich auch die SPD seit mehreren Jahrzehnten in einer tiefen Krise. Die Politik der „neuen Mitte“, die Gerhard Schröder 1998 und 2002 den Weg ins Kanzleramt ebnete, wird seither von der traditionellen Wählerbasis der Partei als...

05/07/2021
By: Wolfgang ZELLNER

Als eine der wesentlichen Plattformen eines als grundlegend verstandenen Multilateralismus hatte die OSZE immer Bedeutung für die deutsche Außenpolitik, wenn auch in unterschiedlichem Maße in verschiedenen Phasen. Historisch war die deutsche Unterstützung des KSZE-Prozesses motiviert durch die...

01/07/2021

Paris bereitet sich auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der Grünen in Deutschland vor. Fantasien und die Hoffnung auf Erneuerung prägen Frankreichs Erwartungen. Und – man ist etwas beunruhigt.

21/06/2021

Das Jahr 2020 sollte ein entscheidendes Jahr für die (Neu)Formulierung der europäischen Afrikastrategie sein. Deutschland und Frankreich hatten sich beide für verstärkte Beziehungen zwischen den zwei Kontinenten ausgesprochen. 

21/06/2021

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 war die letzte Ratspräsidentschaft für Angela Merkel, kurz vor Ende ihrer Kanzlerschaft 2021. Zu Beginn war erwartet wurde, dass die Kanzlerin all ihre Erfahrung und ihren Einfluss würde geltend machen müssen, um zu positiven...

21/06/2021

Am 1. Juli 2020 übernahm Deutschland die sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft, in einer Zeit der globalen Pandemiekrise. Diese Präsidentschaft ist somit in ihren Zielen und ihrer Funktionsweise schnell zu einer „Coronas-Präsidentschaft“ geworden, die selbst ein Opfer der Pandemie ist.

21/06/2021

Die EU-Migrations- und Asylpolitik wird seit 20 Jahren aufgebaut. Aber dieser Prozess ist heute auf Eis gelegt, obwohl Frankreich und Deutschland die gleiche Position in dieser Frage vertreten. Die „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 hat jedoch die Schwäche des deutsch-französischen...

27
Apr
2021
Dienstag 27 April 2021
von 08:30 bis 11:30 - Seminare und Panels

Es gibt keine strategische Autonomie ohne Digitale Souveränität", sagte Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates im Februar 2021. Dieser Logik folgend, strebt die Europäische Kommission nach mehr Unabhängigkeit in Politik- und Wirtschaftsbereichen, die insbesondere Europas Sicherheit...

20
Apr
2021
Dienstag 20 April 2021
von 10:00 bis 11:30 - Visioconférence

Das Ifri freut sich, die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu einer Videokonferenz empfangen zu dürfen. Diese Veranstaltung wird in Partnerschaft mit dem Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Frankreich organisiert und von Thierry de Montbrial<...>

22
Jan
2021
Freitag 22 Januar 2021
von 10:00 bis 11:15 - Visioconférence

2021 ist ein entscheidendes Wahljahr für Deutschland, mit sechs Landtagswahlen sowie der Bundestagswahl im September. Nach den gegenwärtigen Umfragen könnten Bündnis 90/Die Grünen die zweitgrößte politische Kraft im Land werden – und könnten mit ihrer Programmatik die zukünftige...

24/09/2021
By: Paul MAURICE, interviewt von Christoph Schäfer und Stephan Detjen für Deutschlandfunk

Die Kanzlerschaft Angela Merkels fiel in eine Zeit enormer Herausforderungen und Umbrüche in Europa und in der Welt. Ihre Rolle als Krisenmanagerin hat sich die Kanzlerin hart erarbeitet. Wobei ihr Blick auf Europa ein anderer ist als der ihrer Vorgänger.

09/09/2021
By: Paul MAURICE, zitiert von Martina Meister in der Welt
Frankreich hat das Gefühl, dass der deutsche Wahlkampf diese Woche an die Seine verlegt wurde. Nach Olaf Scholz am Montag hat am Mittwochnachmittag Armin Laschet seine Aufwartung gemacht. Siebzig Minuten hat das Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron gedauert. Wie bei...
05/09/2021
By: Éric-André MARTIN, zitiert von Gregor Waschinski und Silke Kersting in dem Handelsblatt

Frankreichs Präsident Macron empfängt Scholz und Laschet im Elysee-Palast. Baerbock hätte Die Grünen-Spitzen auch kommen können – hat sich aber offenbar nicht um ein Treffen bemüht.

06/05/2021
By: Annegret Kramp-Karrenbauer , Éric-André MARTIN

Interview mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesministerin der Verteidigung, im Rahmen einer Videokonferenz, die vom Ifri in Partnerschaft mit dem Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Frankreich am 20. April 2021 organisiert wurde.