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Angesichts des Krieges in der Ukraine und der geopolitischen Instabilität in Europa in einem gestörten transatlantischen Umfeld hat Deutschland eine wichtige Wende in seiner Verteidigungspolitik eingeleitet, mit einer deutlichen Erhöhung der Militärausgaben, der Modernisierung der Bundeswehr und der Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Diese Entwicklungen beschränken sich nicht nur auf den strategischen und kapazitären Rahmen, sondern werfen auch für die deutsche Gesellschaft grundlegende Fragen auf – hinsichtlich ihrer Prioritäten, ihres Verhältnisses zur kollektiven Sicherheit sowie des Engagements ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Wie lassen sich sicherheitspolitische Erfordernisse mit demokratischer Debatte vereinbaren? Welche Zukunft hat die Bundeswehr in einer instabilen Welt – und welche Folgen ergeben sich daraus für die deutsche Bevölkerung?
Begrüßung
Dr. Franziska Humphreys, Leiterin der Maison Heinrich Heine
Teilnehmer
Dr. Paul Maurice, Generalsekretär, Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa), Ifri
Dr. Johanna Möhring, assoziierte Forscherin am Centre interdisciplinaire sur les enjeux stratégiques (CIENS) der ENS und Associate Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Moderatorin: Jeanette Süß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa), Ifri
In Zusammenarbeit mit dem Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa), Sirice Sorbonne Université, der Zeitschrift Allemagne d'aujourd'hui und dem Hub Culturel Européen.
„Was Deutschland bewegt“, ein von Jeanette Süß (Cerfa) moderierter Gesprächszyklus, widmet sich den großen politischen Herausforderungen in Deutschland. Das Land steht vor geopolitischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Umbrüchen, die zu einer zunehmenden Fragmentierung des politischen Systems führen. Politische Entwicklungen in Deutschland haben erhebliche Auswirkungen auf die deutsch-französischen Beziehungen – ein entscheidender Faktor für ein funktionierendes Europa. Wird es der Ampel-Koalition gelingen, die demokratischen Kräfte zu einen? Kann sie ihren Reformkurs angesichts dieser Umbrüche fortsetzen? Das Projekt zielt darauf ab, einen interaktiven Dialog über aktuelle Entwicklungen in der deutschen Politik zu führen – unter Einbeziehung von Pariser Studierenden und Fragen aus dem Publikum.
Veranstaltung außerhalb des Ifri bei der Fondation de l’Allemagne - Maison Heinrich Heine, Cité internationale universitaire de Paris, 27 C, boulevard Jourdan, 75014 Paris