Friedrich Merz und die „Zeitenwende 2.0“: eine „neue Ära“ für die transatlantischen Beziehungen?
Am 23. Februar 2025 waren fast 60 Millionen Wähler aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Diese Wahlen werden auch eine neue Regierung in der größten Volkswirtschaft Europas hervorbringen.
Mit der nächsten Koalition um einen wahrscheinlichen künftigen Kanzler Merz, hofft Deutschland wieder eine gewisse Stabilität zu erlangen. Vor dem Hintergrund des Wiedereinzugs von Donald Trump ins Weiße Haus wird Deutschlands Haltung zur EU und gegenüber den USA entscheidend sein.
Wird die künftige deutsche Regierung in diesem Kontext versuchen, einen dezidiert pro-europäischen Kurs einzuschlagen, oder wird sie bedacht sein, vordergründig die deutschen Interessen zu vertreten? Welche neue deutsch-französische Dynamik könnte dadurch entstehen?
Marie Krpata ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am französischen Institut für internationale Beziehungen (Ifri).
Diese Publikation ist auf Französisch verfügbar: "Friedrich Merz et le « Zeitenwende 2.0 » : une « nouvelle ère » pour les relations transatlantiques ?” (pdf)
- Eine leicht geänderte deutsche Version dieses Artikels wurde parallel veröffentlicht auf oiip - Österreichisches Institut für Internationale Politik: Friedrich Merz und die „Zeitenwende 2.0“: Eine „neue Ära“ für die transatlantischen Beziehungen?
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Notes du Cerfa, Nr. 186 Ifri, März 2025
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