FCAS-Projekt: Deutsch Franzöische Beziehungen gestört
FCAS: Diese Abkürzung steht für ein deutsch-französisches Rüstungsprojekt. Deutschland und Frankreich wollen unter anderem gemeinsam ein Kampfjet bauen, aber seit Monaten wachsen die Zweifel, ob aus den Plänen jemals Wirklichkeit wird, weil die Bedürfnisse der Armeen und die Wünsche der Beteiligten einfach sehr unterschiedlich sind.
Ganz abgesagt ist FCAS aber noch nicht. Stephan Detjen, unser Frankreich-Korrespondent berichtet, das Rüstungsprojekt kommt auch deshalb nicht so richtig in die Gänge, weil sich viele Missverständnisse angehäuft haben. „Friedrich Merz wurde in Paris geradezu sehnsüchtig erwartet, als er vor bald einem Jahr Bundeskanzler wurde. Das deutsch-französische Verhältnis hatte in den Jahren der „Ampelkoalition“ gelitten, politisch und persönlich.
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Man hat den Eindruck, dass Deutschland belehren will. Das Gleichgewicht, auf dem die deutsch-französischen Beziehungen immer beruhten, ist gestört.
Generalsekretär des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) am Ifri
Zu den Störgefühlen in Frankreich tragen auch die Ankündigungen aus Berlin bei, die Bundeswehr mit ihrem milliardenschweren Schuldenprogramm, zur stärksten konventionellen Armee Europas aufzurüsten.
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>> Das Interview ist verfügbar auf der Seite des Deutschlandfunk
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