Frankreich und Deutschland: Trotz Divergenzen die europäische Souveränität stärken
Der mit dem Amtsantritt von Friedrich Merz als Bundeskanzler im Mai 2025 eingeleitete deutsch-französische „Neustart“ und seine Konkretisierung im Rahmen des Deutsch-Französischen Ministerrats (DFMR) in Toulon im August 2025 verfolgten das Ziel, den strukturellen Belastungen der bilateralen Beziehungen entgegenzuwirken. Gleichwohl lässt sich feststellen, dass die formulierten Ambitionen bislang nur teilweise umgesetzt wurden. Seit Anfang des Jahres 2026 befinden sich die deutsch-französischen Beziehungen in einer Phase, in der sich kurzfristige Spannungen mit grundlegenderen Divergenzen hinsichtlich politischer Prioritäten, des politischen Handlungsstils sowie der strategischen Kultur überlagern.
Ein deutsch-französischer „Reset“? Die Ambitionen des deutsch-französischen Ministerrats - Herausforderungen einer gemeinsamen Führungsrolle in Europa.
Friedrich Merz ist als rheinischer Katholik ein Erbe der deutsch-französischen Politik der CDU, von Konrad Adenauer über Wolfgang Schäuble bis hin zu Helmut Kohl. Auch wenn die deutsch-französische Rhetorik und Denkweise bei ihm tief verwurzelt sind, muss man ihre Ergebnisse dennoch relativieren.
Deutsch-französische Diagnosen
Ein zu allem entschlossener Imperialist im Kreml, ein unsicherer Kantonist im Weißen Haus: Die Zeiten für Europa waren schon mal besser. Wie können Paris und Berlin gemeinsam gegensteuern, welche Rolle spielen die Thinktanks beider Länder?
Wartet Frankreich auf Friedrich Merz?
In den vergangenen Wochen hat sich Friedrich Merz wiederholt für eine engere deutsch-französische Zusammenarbeit ausgesprochen. Wie viel Veränderung könnten seine Appelle tatsächlich bewirken?
Deutschland im Wahlkampf für die vorgezogenen Bundestagswahlen am 23. Februar - Herausforderungen einer riskanten Wahl
Einen Monat vor den vorgezogenen Bundestagswahlen in Deutschland, die am 23. Februar 2025 stattfinden werden, nachdem die Ampelkoalition am 6. November 2024 implodiert ist, scheint die politische Landschaft in Deutschland trotz des Erstarkens der rechtsextremistischen Alternative für Deutschland (AfD) relativ stabil zu sein.
70. Jahrestag des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa). Entstehung, Geschichte und Visionen für die deutsch-französischen Beziehungen
Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren.
Fünfunddreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer: Was ist neu im Osten?
Anlässlich des 9. Novembers, an dem der 35. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer begangen wird, sollten wir von einer Feststellung ausgehen: Die Berliner Mauer ist nicht in der Nacht des 9. November 1989 „gefallen“.
Geeint geschwächt?
Europawahlen 2024 in Deutschland und Frankreich: Zwischen nationalem Reflex und vertiefter Integration
Vom 6. bis 9. Juni sind die Europäerinnen und Europäer zum 10. Mal dazu aufgerufen, ihre Abgeordneten für die kommende Legislatur des Europäischen Parlaments zu wählen.
Von Ähren und Allianzen: Die Agrarpolitik Deutschlands, Frankreichs und der EU im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit
Einflüsse und Entwicklungen in der deutschen Agrarpolitik, insbesondere unter dem Aspekt deutsch-französischer Beziehungen und die Rolle beider Staaten in der Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU haben sich in letzten 70 Jahren stark gewandelt.
Frankreich und Deutschland: Trotz Divergenzen die europäische Souveränität stärken
Der mit dem Amtsantritt von Friedrich Merz als Bundeskanzler im Mai 2025 eingeleitete deutsch-französische „Neustart“ und seine Konkretisierung im Rahmen des Deutsch-Französischen Ministerrats (DFMR) in Toulon im August 2025 verfolgten das Ziel, den strukturellen Belastungen der bilateralen Beziehungen entgegenzuwirken. Gleichwohl lässt sich feststellen, dass die formulierten Ambitionen bislang nur teilweise umgesetzt wurden. Seit Anfang des Jahres 2026 befinden sich die deutsch-französischen Beziehungen in einer Phase, in der sich kurzfristige Spannungen mit grundlegenderen Divergenzen hinsichtlich politischer Prioritäten, des politischen Handlungsstils sowie der strategischen Kultur überlagern.
Ein deutsch-französischer „Reset“? Die Ambitionen des deutsch-französischen Ministerrats - Herausforderungen einer gemeinsamen Führungsrolle in Europa.
Friedrich Merz ist als rheinischer Katholik ein Erbe der deutsch-französischen Politik der CDU, von Konrad Adenauer über Wolfgang Schäuble bis hin zu Helmut Kohl. Auch wenn die deutsch-französische Rhetorik und Denkweise bei ihm tief verwurzelt sind, muss man ihre Ergebnisse dennoch relativieren.
Deutsch-französische Diagnosen
Ein zu allem entschlossener Imperialist im Kreml, ein unsicherer Kantonist im Weißen Haus: Die Zeiten für Europa waren schon mal besser. Wie können Paris und Berlin gemeinsam gegensteuern, welche Rolle spielen die Thinktanks beider Länder?
Wartet Frankreich auf Friedrich Merz?
In den vergangenen Wochen hat sich Friedrich Merz wiederholt für eine engere deutsch-französische Zusammenarbeit ausgesprochen. Wie viel Veränderung könnten seine Appelle tatsächlich bewirken?
Deutschland im Wahlkampf für die vorgezogenen Bundestagswahlen am 23. Februar - Herausforderungen einer riskanten Wahl
Einen Monat vor den vorgezogenen Bundestagswahlen in Deutschland, die am 23. Februar 2025 stattfinden werden, nachdem die Ampelkoalition am 6. November 2024 implodiert ist, scheint die politische Landschaft in Deutschland trotz des Erstarkens der rechtsextremistischen Alternative für Deutschland (AfD) relativ stabil zu sein.
70. Jahrestag des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa). Entstehung, Geschichte und Visionen für die deutsch-französischen Beziehungen
Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren.
Fünfunddreißig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer: Was ist neu im Osten?
Anlässlich des 9. Novembers, an dem der 35. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer begangen wird, sollten wir von einer Feststellung ausgehen: Die Berliner Mauer ist nicht in der Nacht des 9. November 1989 „gefallen“.
Deutsch-Französische Beziehungen. Europäische Solidarität liegt im deutschen Interesse
Die für Europa essentielle Partnerschaft Deutschlands und Frankreichs wird durch die Corona-Krise auf die Probe gestellt. Was alles von der guten Zusammenarbeit mit unserem Nachbarland abhängt, erklären zwei französische Experten für Sicherheitspolitik im Interview.
Den Deutsch-Französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrat erneuern
Das Schicksal der EU hängt maßgeblich von einer erfolgreichen Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ab. Wie Deutschland und Frankreich hier wieder stärker zu einem Motor werden könnten, wissen Barbara Kunz(Ifri) und Ronja Kempin (SWP).
Deutsch-Französische Beziehungen: "Eine Ära des pragmatischen Umgangs"
Interview mit Jeanette Süß, Analystin am Französischen Institut für Internationale Beziehungen, zum Treffen des deutsch-französischen Ministerrates in Brühl und zu den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
Europas nächstes Kampfflugzeug ist … eine Cloud
Nicht weniger als das Kampfflugzeug der nächsten Generation wollten Paris und Berlin seit 2017 zusammen entwickeln – ein Projekt, das krachend gescheitert ist. Dessen Herzstück aber ist noch nicht verloren, schreiben 14 renommierte Experten. Der Nutzen der Combat Cloud gehe sogar weit über die Luftstreitkräfte hinaus.
Duo Infernale: Die französische Rechte rüstet auf
Die Präsidentschaftswahl in Frankreich verspricht spannend zu werden. Solange sich das oberste französische Gericht mit der Rechtmäßigkeit zweier Urteile gegen Marine Le Pen befasst, will die Frontfrau des Rassemblement National Wahlkampf machen.
Gefahr für Europa – Zerstört sich die politische Mitte selbst?
Auf den EU-freundlichen Präsidenten Macron konnte sich Deutschland stets verlassen, doch am Ende seiner Amtszeit zeigt sich: Die politische Mitte ist bedroht, extreme Parteien erstarken.
Kampfflugzeug-Aus belastet das Verhältnis zu Frankreich
Mit dem gemeinsam geplanten Flugzeug zerbricht mehr als ein Prestigeprojekt. Das Aus macht sichtbar, wie weit Berlin und Paris in bestimmten strategischen Fragen auseinanderliegen.
Aus für Kampfjet-Projekt FCAS: Nur Emmanuel Macron glaubte noch an den europäischen Superjet
Das ehrgeizigste Rüstungsprojekt Europas ist Geschichte. Für die Zukunft der deutsch-französischen Zusammenarbeit wirft das grundsätzliche Fragen auf.
Deutschland und die „stärkste konventionelle Armee Europas“: Was denken die Franzosen?
Deutschland rüstet massiv auf. Das wird in Europa einerseits begrüßt, aber andererseits auch mit Argwohn beäugt. Die historische Last hemmt den europäischen Fortschritt.
Schutzmacht Frankreich
Lange vertraute Deutschland dem amerikanischen Atomschirm. Jetzt herrscht in Washington Donald Trump, und Friedrich Merz schaut nach Paris.
Deutsch-französisches Rüstungsprojekt vor dem Aus: „Ein Machtkampf zwischen zwei Industriekulturen“
Das FCAS-Luftkampfsystem sollte die europäische Souveränität stärken, doch nun steht das 100-Milliarden-Euro-Projekt vor dem Aus. Wie es dazu kommen konnte.
Frankreich saniert Atomkraftwerke – und Deutschland profitiert
Mit Investitionen von 100 Milliarden Euro will Frankreich seine Reaktoren für lange Laufzeiten fit machen. Das wäre auch für Nachbarländer lukrativ. Einige Fragen sind aber noch zu klären.
Deutsch-Französische Beziehungen: "Eine Ära des pragmatischen Umgangs"
Interview mit Jeanette Süß, Analystin am Französischen Institut für Internationale Beziehungen, zum Treffen des deutsch-französischen Ministerrates in Brühl und zu den bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich.
FCAS-Projekt: Deutsch Franzöische Beziehungen gestört
FCAS: Diese Abkürzung steht für ein deutsch-französisches Rüstungsprojekt. Deutschland und Frankreich wollen unter anderem gemeinsam ein Kampfjet bauen, aber seit Monaten wachsen die Zweifel, ob aus den Plänen jemals Wirklichkeit wird, weil die Bedürfnisse der Armeen und die Wünsche der Beteiligten einfach sehr unterschiedlich sind.
Macron-Merz: Hinter den Kulissen der Macht
Die deutsch-französische Freundschaft war lange Zeit der Motor Europas. Der frisch gewählte Bundeskanzler Merz wählte als erste Auslandsreise wie selbstverständlich Paris. Der Film begleitet Friedrich Merz und Emmanuel Macron mehrere Monate von Krisensitzung zu Gipfeltreffen und wirft überraschende Einblicke hinter die Kulissen der Macht: Ist Europa noch zu retten?
Macron-Rede zu nuklearer Kooperation mit Deutschland
Frankreich will Arsenal seiner Nuklearwaffen vergrößern.
Frankreich - zwischen strategischem Anspruch und nationalen Interessen
Frankreich rüstet sich für eine unsichere Zukunft. Aussagen des Generalstabschefs über die Opferbereitschaft der Gesellschaft haben eine intensive Debatte ausgelöst: Wie verteidigungsbereit ist das Land – mental, politisch, finanziell?
Rückkehr zum deutsch-französischen Motor?
Trotz guter Chemie zwischen Macron und Merz bleibt der Fortschritt in den deutsch-französischen Beziehungen begrenzt. Streitpunkte wie das Luftkampfsystem FCAS und innenpolitische Herausforderungen bremsen die Zusammenarbeit.
Symbolik in Brégançon, Krise in Paris – deutsch-französische Beziehungen zwischen Aufbruch und Unsicherheit
Das Duo Merz Macron will gute Laune machen für die deutsch-französischen Beziehungen. Präsentiert sich aufgeräumt und in Eintracht. Aber was wurde auf dem ersten deutsch-französischen Ministerrat Unterkanzler Merz in Toulon wirklich erreicht?
Wir besprechen diese Themen heute in Folge 87 von Frankopil mit Paul Maurice, Generalsekretär des Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen beim außenpolitischen Thinkt Tank Ifri in Paris.
Deutsch-französische Regierungsberatungen
Deutschland und Frankreich wollen in der Wirtschafts- und Sicherheitspolitik näher zusammenrücken. Überschattet wurde der Ministerrat von der französischen Regierungskrise.
Neuer Schwung für deutsch-französische Beziehungen?
Paul Maurice spricht über den Neustart der deutsch-französischen Beziehungen, die unter Bundeskanzler Merz zu alter Stärke zurückfinden sollen, der für seinen ersten offiziellen ausländischen Antrittsbesuch nach Paris reiste.
Der Blick von außen auf Deutschland
ARD-Reporterinnen und Reporter haben in Rom, Paris und Warschau wissen wollen, wie die Menschen die Bundestagswahl sehen. Für die wenigsten ist es zwar ein großes Ereignis, aber überall fürchtet man ein instabiles und wirtschaftlich schwaches Deutschland. Überall ist man verwundert, wie sich die Lage in Deutschland verändert hat.
Stabil und doch kompliziert – Das deutsch-französische Verhältnis
Macron und Scholz sind einfach nicht miteinander warm geworden. Aber die letzten Jahre sind ja auch nur eine kleine Episode der deutsch französischen Beziehungen die jetzt ins 70. Jahr gegangen sind 1954 wurde ein erstes Zwischenstaatlicher Abkommen im Rahmen der Aussöhnung unterzeichnet.
Frankreich: Regierung vor dem Aus?
In Frankreich steht die Regierung unter Premierminister Michel Barnier kurz vor dem Fall: Die Abgeordneten der französischen Nationalversammlung debattieren am Nachmittag über einen Misstrauensantrag der linken Opposition und stimmen am frühen Abend ab.
Deutschland - Frankreich: Beziehungsstatus ungeklärt
Deutschland und Frankreich galten lange als Erbfeinde. Erst nach mehreren blutigen Kriegen wurden sie zu Partnern und sogar Freunden.
Unterstützen Sie unabhängige französische Forschung
Ifri, eine als gemeinnützige Stiftung anerkannte Forschugseinrichtung ist weitgehend auf private Spenden – Unternehmen und Einzelpersonen – angewiesen, um seine Präsenz und geistige Unabhängigkeit zu gewährleisten. Durch ihre Finanzierung tragen die Sponsoren dazu bei, die Position des Instituts unter den weltweit führenden Think Tanks zu behaupten. Dank eines international anerkannten Netzwerks und Know-hows erweitern die Sponsoren ihr Verständnis geopolitischer Risiken und ihrer Folgen für die globale Politik und Wirtschaft. Im Jahr 2026 arbeitet Ifri mit über 90 französischen und internationalen Unternehmen und Organisationen zusammen.