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Die Außenpolitik der AfD zwischen Loslösung vom Westen und Partnerschaft mit dem Osten

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Allemagne d'aujourd'hui, Nr. 247, Januar-März 2024
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Accroche

Die AfD wurde 2013 im Rahmen der Währungskrise als „Alternative“ zur Euro-Rettungspolitik der Regierung Merkel gegründet. Seitdem zeugen die Europawahlprogramme 2014, 2019 und 2024 von einer stetigen Radikalisierung.  

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Die AfD hat sich von einer Partei des „weichen Eurosskepktizismus“ zu einer rechtsextremen Partei gewandelt, die den „Dexit“ heraufbeschwört und einen doppelten Bruch in der deutschen Außenpolitik fordert. Die EU, die in ihrer derzeitigen Identität und Funktionsweise „schädlich“ sei, solle zu einer antimuslimischen „Festung Europa“ in den Diensten der Nationalstaaten umfunktioniert werden, während Deutschland generell dazu aufgerufen werde, dem russischen wirtschaftlichen und politischen Modell stärker zu folgen. Sollte Deutschland vor die Wahl gestellt werden, sich zwischen dem Westen und dem Osten zu entschieden, sollte es aus der Sicht der AfD die NATO und die EU verlassen, sich Russland annähern und sich in die politischen und wirtschaftlichen Kooperationsstrukturen integrieren, die zwischen Rußland und China existieren.

 

Etienne Dubslaff ist Maître de Conférences in deutscher Zivilisation an der Universität Paul-Valéry Montpellier 3 und Mitglied des CREG.

Hans Stark ist Professor für zeitgenössische deutsche Landeskunde an der Sorbonne Universität und Berater für die deutsch-französischen Beziehungen im Ifri.
 

 

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Hans STARK

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Berater für deutsch-französische Beziehungen am Ifri

Verwandte Zentren und Programme
Weitere Forschungszentren und Programme
Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)
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Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren. Durch seine Konferenzen und Seminare, die Experten, politische Entscheidungsträger, hochrangige Funktionäre und Vertreter der Zivilgesellschaft beider Länder zusammenbringen, fördert das Cerfa die deutsch-französische Debatte und regt politische Vorschläge an. Es veröffentlicht regelmäßig Studien in zwei Reihen: den « Notes du Cerfa » und den « Visions franco-allemandes ».

Das Cerfa unterhält enge Beziehungen zu deutschen Stiftungen und Think Tanks. Neben seiner Forschungs- und Debattenarbeit fördert das Cerfa die Entstehung einer neuen deutsch-französischen Generation durch originelle Kooperationsprogramme. So führte das Cerfa 2021-2022 ein Programm über Multilateralismus in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris durch. Dieses Programm richtete sich an junge Fachkräfte aus beiden Ländern, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten für die Herausforderungen des Multilateralismus interessieren. Es umfasste eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit Multilateralismus, wie internationalen Handel, Gesundheit, Menschenrechte und Migration, Nichtverbreitung und Abrüstung. Zuvor hatte das Cerfa am deutsch-französischen Zukunftsdialog teilgenommen, der von 2007 bis 2020 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung geleitet wurde, sowie an der Gruppe Daniel Vernet (ehemals Deutsch-Französische Reflexionsgruppe), die 2014 auf Initiative der Stiftung Genshagen gegründet wurde.

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Marc DEBUS

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Hans STARK, Etienne DUBSLAFF, « Die Außenpolitik der AfD zwischen Loslösung vom Westen und Partnerschaft mit dem Osten », Externe Artikel, Ifri, 21 März 2024.
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