Fünf Fragen zu Rechtsextremismus und Populismus in der Bundeswehr
Nele Wissmann untersucht in ihrem Artikel im Rahmen von fünf offenen Fragen ob die Präsenz von Rechtsextremismus und Populismus in der Bundeswehr heute eine Realität ist oder ob Einzelfälle zu einem Generalverdacht geführt haben.
Hat eine unzureichende Aufarbeitung der Geschichte und Traditionen der Wehrmacht zu einer mangelhaften politischen Bildung und somit zu einem mangelhaften demokratischen Selbstverständnis innerhalb der Bundeswehr geführt? Inwiefern hat die Einführung der Berufsarmee das Ende der Bundeswehr als Spiegel der Gesellschaft eingeläutet und damit zu einem Rechtsruck geführt? Der Artikel untersucht insbesondere den vermeintlichen Militärkonservatismus in der Berufsarmee und stellt die Frage, ob dieser ein „Opportunitätsfenster“ für die Partei Alternative für Deutschland darstellt.
Diese Publikation ist auf Französisch verfügbar: Allemagne d'aujourd'hui, n° 235, janvier-mars 2021 (S. 225-233).
Verwandte Zentren und Programme
Weitere Forschungszentren und ProgrammeMehr erfahren
Unsere VeröffentlichungenDie deutsche Wirtschaft wieder ankurbeln: zwischen wirtschaftlichen, sozialen und verteidigungspolitischen Erfordernissen
Deutschland steht vor der Infragestellung der Grundlagen seines Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells und verliert die Orientierung. Das deutsche Nachkriegsmodells, das auf der Wirtschaftskraft der Bundesrepublik Deutschland beruht, und das jahrzehntelang mit Erfolg und Wohlstand gekrönt war, gerät stetig ins Wanken. Die bisher latente Angst vor Deindustrialisierung wird immer konkreter, insbesondere durch die Schwächung eines Schlüsselsektors: der Automobilindustrie.
Ein Jahr Merz: Neustart gelungen – oder enttäuschte Erwartungen?
Im Wahlkampf hatte Friedrich Merz in Polen und Frankreich viele Hoffnungen geweckt. Wir haben zwei Experten gefragt, was ein Jahr später davon geblieben ist.
Inkrafttreten des EU-Mercosur-Abkommens: Letzter Akt eines endlosen Dramas für Deutschland?
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am 20. Januar 2026 erklärte Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission: „Geopolitische Schocks können und müssen eine Chance für Europa sein.“
Die deutsch-indischen Beziehungen: wertegeleiteter oder interessensgeleiteter Partner?
Kaum ein anderes asiatisches Land hat in den letzten Jahren eine solche Aufwertung in der deutschen Außenpolitik erfahren wie Indien.