Was wäre wenn…?
Der thematische Schwerpunkt des letzten Seminars in Bradford, mit Unterstützung von zehn britischen Teilnehmern, war die Zukunft der EU angesichts eines möglichen „Brexit“, eines Austritts Großbritanniens aus der EU. Anhand der Foresight-Methode entwickelten die Teilnehmer eine Vision, wie die EU 2025 aussehen könnte.
Nach intensiver Debatte entschieden sich die Seminarteilnehmer für die Vision einer EU im Jahre 2025, in der das Vereinigte Königreich auch nach dem Brexit-Referendum Mitglied ist. Durch den Ansatz des Visioning wurde sich der Fragestellung, wie die Union 2025 aussehen könnte, genähert und folgende Kernthemen zur Bearbeitung festgelegt: Demokratie, Mitgliedschaft, Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, Finanzen und Wirtschaft, Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Nachhaltigkeit und Mobilität. Die für jedes Kernthema festgelegten Ziele fanden Ausdruck in Zeitungsschlagzeilen, wie „EU-Bürger dürfen in der gesamten Union wählen – unabhängig vom Wohnsitz“. Mithilfe des sogenannten Road-Mappings wurden anschließend Schritte festgelegt, um das gesetzte Ziel im Jahr 2025 zu erreichen.
Der Bericht ist Ergebnis eines Workshops im Rahmen des Deutsch-französischen Zukunftsdialogs, einem Programm für junge Nachwuchskräfte aus Deutschland und Frankreich, organisiert durch die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) des Institut français des relations internationales (Ifri) und in Zusammenarbeit und mit der Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.
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