Suche auf ifri.org

Über ifri

Häufige Suchanfragen

Suggestions

Die Frankreichstrategie des Saarlandes. Ein deutsches Bundesland auf dem Weg zu einer gelebten europäischen Mehrsprachigkeit

Notes
|
Date de publication
|
Référence taxonomie collections
Notes du Cerfa
Image de couverture de la publication
couv_ndc_168_page_2_de.png
Accroche

Mit der Frankreichstrategie hat sich das Saarland im Jahr 2014 auf den Weg gemacht, innerhalb einer Generation zu einer leistungsfähigen mehrsprachigen Region deutsch- französischer Prägung zu werden.

Image principale
© Ministerium für Finanzen und Europa des Saarlandes
© Ministerium für Finanzen und Europa des Saarlandes
Corps analyses

Französisch soll als Verkehrssprache neben die Mutter- und Amtssprache Deutsch treten und von Englisch und weiteren Fremdsprachen ergänzt werden.

Mit dem Motto "Mehr Sprachen – mehr Chancen" begann das von der deutsch-französischen Versöhnung besonders geprägte Bundesland seine europäische Ausrichtung weiter zu vertiefen. Es entwickelt sich so zum einzigen mehrsprachigen Bundesland der Bundesrepublik Deutschland und zu einer Referenzregion gelebter europäischer Mehrsprachigkeit.

Wie kann ein derartig grundlegender Veränderungsprozess einer ganzen Region gelingen? Wie wird es möglich, dass aus einem Vorschlag der Landesregierung letztendlich ein gesamtgesellschaftliches Projekt wird, das von Bevölkerung, Wirtschaft, Kommunen, Institutionen und Organisationen mitgetragen und vorangetrieben wird? Welche Fortschritte werden auf dem Weg in die Mehrsprachigkeit gemacht und wie werden sie erreicht? Was bleibt noch zu tun und in welchen Bereichen müssen die Anstrengungen noch verstärkt werden? Welche weiteren Perspektiven zeigen sich?

Auf diese Fragen gibt der Text Antworten und zeigt wie durch den Vorschlag einer starken Zukunftsvision und kontinuierliche partizipative Prozesse letztendlich Bewegung und Veränderung im ganzes Land entsteht und alle gesellschaftlichen Gruppen in großer Breite gemeinsam aus der Vision ein konkretes Entwicklungs- und Zukunftsziel für die Region gestalten - mit politischem und wirtschaftlichem Erfolg nicht nur im lokalen, regionalen und grenzüberschreitenden Kontext, sondern auch auf nationaler, europäischer Ebene und darüber hinaus.

 

Christine Klos wirkt seit 2012 als Leiterin der Abteilung Europa, internationale Zusammenarbeit, Frankreich und Frankreichstrategie in der saarländischen Landesverwaltung.

Karl Terrollion ist seit 2019 Leiter des Verbindungsbüros des Saarlandes in Paris, zuständig für regionale Partnerschaften und die deutsch-französische Zusammenarbeit („Frankreichstrategie“) innerhalb der Abteilung für europäische Angelegenheiten des Saarlandes.

 

Diese Publikation ist auch auf Französisch verfügbar: "La « Stratégie France » de la Sarre : un Land sur la voie d’un plurilinguisme européen en action" (pdf).

 

Decoration

Inhalte verfügbar in :

ISBN/ISSN

979-10-373-0517-6

Teilen

Laden Sie die vollständige Analyse herunter

Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenfassung unserer Arbeit. Wenn Sie mehr Informationen über unserer Arbeit zum Thema haben möchten, können Sie die Vollversion im PDF-Format herunterladen.

Die Frankreichstrategie des Saarlandes. Ein deutsches Bundesland auf dem Weg zu einer gelebten europäischen Mehrsprachigkeit

Decoration
Author(s)
Verwandte Zentren und Programme
Weitere Forschungszentren und Programme
Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)
Accroche centre

Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren. Durch seine Konferenzen und Seminare, die Experten, politische Entscheidungsträger, hochrangige Funktionäre und Vertreter der Zivilgesellschaft beider Länder zusammenbringen, fördert das Cerfa die deutsch-französische Debatte und regt politische Vorschläge an. Es veröffentlicht regelmäßig Studien in zwei Reihen: den « Notes du Cerfa » und den « Visions franco-allemandes ».

Das Cerfa unterhält enge Beziehungen zu deutschen Stiftungen und Think Tanks. Neben seiner Forschungs- und Debattenarbeit fördert das Cerfa die Entstehung einer neuen deutsch-französischen Generation durch originelle Kooperationsprogramme. So führte das Cerfa 2021-2022 ein Programm über Multilateralismus in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris durch. Dieses Programm richtete sich an junge Fachkräfte aus beiden Ländern, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten für die Herausforderungen des Multilateralismus interessieren. Es umfasste eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit Multilateralismus, wie internationalen Handel, Gesundheit, Menschenrechte und Migration, Nichtverbreitung und Abrüstung. Zuvor hatte das Cerfa am deutsch-französischen Zukunftsdialog teilgenommen, der von 2007 bis 2020 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung geleitet wurde, sowie an der Gruppe Daniel Vernet (ehemals Deutsch-Französische Reflexionsgruppe), die 2014 auf Initiative der Stiftung Genshagen gegründet wurde.

Image principale

Die Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg: Erster Test für die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Merz?

Date de publication
02 März 2026
Accroche

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026 stellt den ersten großen Stimmungstest für die Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz dar. Gleichzeitig ist Baden-Württemberg eines der Bundesländer, das – als wichtiger Standort der deutschen Automobilindustrie und ihrer Zulieferbetriebe – besonders von der durch Klimawandel und die internationale Konfliktkonstellation getriebenen Transformationspolitik betroffen ist.

Marc DEBUS
Image principale

Bundeswehr: Von der Zeitenwende zum Epochenbruch

Date de publication
25 Februar 2026
Accroche

Die von Olaf Scholz am 27. Februar 2022 angekündigte Zeitenwende schaltet einen Gang höher. Finanziert durch die Verfassungsreform der „Schuldenbremse” vom März 2025 und getragen von einem breiten politischen und gesellschaftlichen Konsens zugunsten der Stärkung und Modernisierung der Bundeswehr, dürften die militärischen Kapazitäten Deutschlands in den nächsten Jahren rasch zunehmen. Vor dem Hintergrund sich wandelnder transatlantischer Beziehungen wird Berlin eine zentrale Rolle bei der Verteidigung des europäischen Kontinents zukommen, wodurch sich seine politisch-militärische Position auf dem Kontinent radikal verändert. 

Johanna MÖHRING

ESSI: Wie können die Divergenzen überwunden werden?

Date de publication
24 Januar 2025
Accroche

Die European Sky Shield Initiative hat zu zahlreichen Spannungen zwischen Frankreich und Deutschland geführt. Fortschritte sind jetzt in Sicht. 

Héloïse FAYET Sven ARNOLD

Deutsch-französische Impulse für eine europäische Verteidigungspolitik – zwischen Gestaltungsanspruch und Defiziten

Date de publication
30 Januar 2026
Accroche

Mehr als 60 Jahre nach dem Élysée-Vertrag und sieben Jahre nach dem Vertrag von Aachen bleibt das deutsch-französische Tandem ein zentraler Machtfaktor innerhalb der Europäischen Union. Beide Länder bündeln einen erheblichen Teil des europäischen Bruttoinlandsprodukts, der industriellen Kapazitäten und der politischen Gestaltungsmacht. Gleichzeitig ist das Kräfteverhältnis im Jahr 2026 asymmetrischer geworden. Deutschland tritt unter Kanzler Friedrich Merz selbstbewusst als finanz- und sicherheitspolitisches Schwergewicht auf, während Frankreich politisch geschwächt ist.

Seitenbildnachweis
© Ministerium für Finanzen und Europa des Saarlandes

How can this study be cited?

Image de couverture de la publication
couv_ndc_168_page_2_de.png
Die Frankreichstrategie des Saarlandes. Ein deutsches Bundesland auf dem Weg zu einer gelebten europäischen Mehrsprachigkeit, from Ifri von
Kopieren
Image de couverture de la publication
couv_ndc_168_page_2_de.png

Die Frankreichstrategie des Saarlandes. Ein deutsches Bundesland auf dem Weg zu einer gelebten europäischen Mehrsprachigkeit