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CDU und die Wahl 2025: Der Weg ins Kanzleramt – vorgezeichnet, aber steinig

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Nach einer Legislaturperiode in der Opposition scheint die Christlich-Demokratische Union/Christlich-Soziale Union (CDU-CSU) kurz davor zu stehen, die vorgezogenen Parlamentswahlen im Februar 2025 zu gewinnen, und alles deutet darauf hin, dass der künftige Kanzler des Landes Friedrich Merz heißen wird. 

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Berlin, Deutschland - 24. Januar 2025: CDU-Werbetafel zur deutschen Bundestagswahl 2025, die den Parteichef und Spitzenkandidaten Friedrich Merz zeigt
Berlin, Deutschland - 24. Januar 2025: CDU-Werbetafel zur deutschen Bundestagswahl 2025, die den Parteichef und Spitzenkandidaten Friedrich Merz zeigt
Achim Wagner/Shutterstock.com
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Merz ist ein scharfer Gegner der Ampelkoalition, seit er 2021 Partei- und Fraktionsvorsitzender geworden ist und vertritt ein Programm, das dem der SPD in allen Punkten - mit Ausnahme der Rentenfrage - und dem Programm der Grünen mit Ausnahme der außenpolitischen Fragen radikal entgegengesetzt ist. Merz, der seit Jahrzehnten den rechten Flügel der CDU verkörpert, versucht, dem Aufstieg der AfD entgegenzuwirken, indem er auf ein Programm setzt, das wirtschaftlich liberal und sozial konservativ ist. Dieser angekündigte Sieg findet jedoch in einem äußerst schwierigen Kontext für die zukünftige Regierung statt, wie auch immer sie aussehen mag. Zahlreiche Herausforderungen, insbesondere die Zuwanderung, die wirtschaftliche Flaute des Landes, die Schuldenkrise und die Ukraine-Krise, werden sowohl die Kampagne der CDU als auch ihren Handlungsspielraum bestimmen, wenn sie wieder an die Macht kommt. Diese Wahl verspricht demnach eine der ideologisch polarisiertesten Wahlen seit Jahren zu werden und die Bildung zukünftiger Koalitionen mit der SPD oder den Grünen zeichnet sich als besonders schwierig ab.

Martin Baloge promovierte in Politikwissenschaft an der Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne und ist Donzent an der Katholischen Universität Lille in der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften (Labor MUSE). Kürzlich veröffentlichte er »Leben und Tod der Vermögensteuer. Die Kämpfe um die Interessenvertretung in der Nationalversammlung und im Bundestag« (Éditions de la Maison des sciences de l’Homme, 2022) sowie »Politik in Deutschland« (Éditions La Découverte, 2024).


Diese Publikation ist auf Französisch verfügbar (PDF): "La CDU lors des élections de 2025 : un chemin tracé vers la chancellerie, mais parsemé d’embûches"

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Notes du Cerfa, Nr. 181, Februar 2025

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CDU und die Wahl 2025: Der Weg ins Kanzleramt – vorgezeichnet, aber steinig

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Verwandte Zentren und Programme Weitere Forschungszentren und Programme
Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)
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Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren. Durch seine Konferenzen und Seminare, die Experten, politische Entscheidungsträger, hochrangige Funktionäre und Vertreter der Zivilgesellschaft beider Länder zusammenbringen, fördert das Cerfa die deutsch-französische Debatte und regt politische Vorschläge an. Es veröffentlicht regelmäßig Studien in zwei Reihen: den « Notes du Cerfa » und den « Visions franco-allemandes ».

Das Cerfa unterhält enge Beziehungen zu deutschen Stiftungen und Think Tanks. Neben seiner Forschungs- und Debattenarbeit fördert das Cerfa die Entstehung einer neuen deutsch-französischen Generation durch originelle Kooperationsprogramme. So führte das Cerfa 2021-2022 ein Programm über Multilateralismus in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris durch. Dieses Programm richtete sich an junge Fachkräfte aus beiden Ländern, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten für die Herausforderungen des Multilateralismus interessieren. Es umfasste eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit Multilateralismus, wie internationalen Handel, Gesundheit, Menschenrechte und Migration, Nichtverbreitung und Abrüstung. Zuvor hatte das Cerfa am deutsch-französischen Zukunftsdialog teilgenommen, der von 2007 bis 2020 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung geleitet wurde, sowie an der Gruppe Daniel Vernet (ehemals Deutsch-Französische Reflexionsgruppe), die 2014 auf Initiative der Stiftung Genshagen gegründet wurde.

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Nicolai von ONDARZA
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Berlin, Deutschland - 24. Januar 2025: CDU-Werbetafel zur deutschen Bundestagswahl 2025, die den Parteichef und Spitzenkandidaten Friedrich Merz zeigt
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Martin BALOGE, « CDU und die Wahl 2025: Der Weg ins Kanzleramt – vorgezeichnet, aber steinig », Notes, Publications, Notes du Cerfa, Ifri, 4 Februar 2025.
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