Von Ähren und Allianzen: Die Agrarpolitik Deutschlands, Frankreichs und der EU im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit
Einflüsse und Entwicklungen in der deutschen Agrarpolitik, insbesondere unter dem Aspekt deutsch-französischer Beziehungen und die Rolle beider Staaten in der Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU haben sich in letzten 70 Jahren stark gewandelt.
Die zunächst bilateral begrenzte agrarpolitische Position entwickelte sich zunehmend zu einer teils konfliktträchtigen, teils kooperierenden Position innerhalb einer heute 27 Staaten umfassenden Gemeinschaft, mit veränderten Gewichtungen und Herausforderungen. Eine aktuell besonders große Herausforderung ist dabei der russische Angriffskrieg und seine weitreichenden Folgen für die Agrarmärkte und die globale Lebensmittelversorgung. Diese offenbart die Verknüpfung von globaler Ernährungssicherheit, internationaler Diplomatie und Wirtschaftspolitik. Zentrale politische Entscheidungsfelder sind dabei die Balance zwischen der unmittelbaren Versorgungssicherheit und den langfristigen Zielen wie Biodiversität sowie die Herausforderung, Strategien für eine nachhaltige Landwirtschaft zu entwickeln, die sowohl auf geopolitische wie gesellschaftliche Kontexte anwendbar sind.
Kristina Mensah ist freiberufliche Gutachterin zu den Themen Agrarpolitik und Agrarhandel.
Diese Publikation ist auf Frankreich verfügbar: « Épis et alliances. La politique agricole allemande, française et européenne entre sécurité alimentaire et respect de l’environnement » (PDF).
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Von Ähren und Allianzen: Die Agrarpolitik Deutschlands, Frankreichs und der EU im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit
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