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Die Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg: Erster Test für die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Merz?

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Notes du Cerfa
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Die Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026 stellt den ersten großen Stimmungstest für die Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz dar. Gleichzeitig ist Baden-Württemberg eines der Bundesländer, das – als wichtiger Standort der deutschen Automobilindustrie und ihrer Zulieferbetriebe – besonders von der durch Klimawandel und die internationale Konfliktkonstellation getriebenen Transformationspolitik betroffen ist.

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Salle plénière du Parlement du Land de Bade-Wurtemberg © Générateur IA Shutterstock, Shutterstock.com
Plenarsaal Landtag Baden-Württemberg © Shutterstock AI Generator
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Vor dem Hintergrund der geringen Zustimmungswerte der Bundesregierung aus Christ- und Sozialdemokraten sowie des angekündigten Stellenabbaus in der Automobilindustrie in Baden-Württemberg, dem sich die amtierende Landesregierung aus Grünen und CDU konfrontiert sieht, stellt sich die Frage, wie sich diese Gesamtkonstellation auf die Ergebnisse der Landtagswahl auswirken wird. Im vorliegenden Beitrag wird – mit Rückgriff auf die Entwicklung der Parteienstärke in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren und der programmatischen Ausrichtung der Parteien – diskutiert, wie das Wahlergebnis ausfallen kann. Zudem wird analysiert, wie sich die Regierungsbildung gestalten wird und wie die Auswirkungen auf landes- und bundespolitischer Ebene ausfallen können. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der Stärke der Alternative für Deutschland (AfD) einerseits sowie der aktuellen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen andererseits von hoher politischer Relevanz.

Prof. Dr. Marc Debus ist Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Vergleichende Regierungslehre an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim. Seine Forschungsinteressen liegen auf der Analyse von Wahlverhalten, Parteien und Parteienwettbewerb, dem Regieren in Koalitionen und legislativem Handeln.

 

Diese Publikation ist in den folgenden sprachen verfügbar (pdf):

Französisch: « Les élections régionales de 2026 dans le Bade-Wurtemberg : un premier test pour le gouvernement ‘‘noir-rouge’’ de Friedrich Merz ? »

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ISBN / ISSN

979-10-373-1182-5

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Notes du Cerfa, Nr. 190, Ifri, März 2026

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Die Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg: Erster Test für die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Merz?

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Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa)
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Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) wurde 1954 durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich gegründet, um die Kenntnisse über Deutschland in Frankreich zu vertiefen und die deutsch-französischen Beziehungen, einschließlich ihrer europäischen und internationalen Dimensionen, zu analysieren. Durch seine Konferenzen und Seminare, die Experten, politische Entscheidungsträger, hochrangige Funktionäre und Vertreter der Zivilgesellschaft beider Länder zusammenbringen, fördert das Cerfa die deutsch-französische Debatte und regt politische Vorschläge an. Es veröffentlicht regelmäßig Studien in zwei Reihen: den « Notes du Cerfa » und den « Visions franco-allemandes ».

Das Cerfa unterhält enge Beziehungen zu deutschen Stiftungen und Think Tanks. Neben seiner Forschungs- und Debattenarbeit fördert das Cerfa die Entstehung einer neuen deutsch-französischen Generation durch originelle Kooperationsprogramme. So führte das Cerfa 2021-2022 ein Programm über Multilateralismus in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris durch. Dieses Programm richtete sich an junge Fachkräfte aus beiden Ländern, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeiten für die Herausforderungen des Multilateralismus interessieren. Es umfasste eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit Multilateralismus, wie internationalen Handel, Gesundheit, Menschenrechte und Migration, Nichtverbreitung und Abrüstung. Zuvor hatte das Cerfa am deutsch-französischen Zukunftsdialog teilgenommen, der von 2007 bis 2020 gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung geleitet wurde, sowie an der Gruppe Daniel Vernet (ehemals Deutsch-Französische Reflexionsgruppe), die 2014 auf Initiative der Stiftung Genshagen gegründet wurde.

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Nicolai von ONDARZA
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Marc DEBUS, « Die Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg: Erster Test für die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Merz? », Notes, Notes du Cerfa, Ifri, 2 März 2026.
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Die Landtagswahlen 2026 in Baden-Württemberg: Erster Test für die schwarz-rote Bundesregierung von Kanzler Merz?