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Corona-Krise – welchen Ansatz für ein solidarisches Europa?
Die Corona-Krise trifft inzwischen alle europäischen Länder schwer; deren Auswirkungen werden aber unterschiedlich ausfallen. Das alleinige Handeln einzelner Staaten an eigenen Lösungen scheint der Gründungsidee der europäischen Solidarität zu widersprechen. Bei der Suche nach einer gemeinsamen Lösung gibt es unterschiedliche Ansätze: Einige Länder forderten gemeinschaftliche Anleihen in Form von sogenannten Corona-Bonds – während andere Länder eine gemeinschaftliche Haftung um jeden Preis verhindern wollten.
Abschlussseminar des Deutsch-Französischen Zukunftsdialogs in Saint-Ouen
Das dritte und letzte Seminar des Deutsch-Französischen Zukunftsdialoges 2018 fand vom 11. bis 13. Oktober in Saint-Ouen bei Paris statt. Unter dem Titel „Demokratie in Europa stärken“ standen die Abschlusspräsentationen der einzelnen Projekte im Fokus. Neben der Vorstellung und einer ersten Auswertung der Ergebnisse tauschten sich die TeilnehmerInnen über den Umgang mit dem zunehmenden Vertrauensverlust der BürgerInnen gegenüber der Politik aus, für den sie in ihren jeweiligen Projekten verschiedene Erklärungsmuster gefunden haben.
Austausch mit schwedischen Initiativen – das zweite Seminar des Zukunftsdialogs in Stockholm
Noch immer gilt Schweden genauso wie seine nordischen Nachbarn als „Modell“, was gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Integration angeht. Oft wird aber verkannt, dass auch Schweden vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen steht: Bei den im Herbst anstehenden Parlamentswahlen rechnen Beobachter damit, dass die rechtspopulistischen „Schwedendemokraten“ unter den stärksten Parteien sein werden. Probleme wie Wohnungsmangel, wachsende soziale Spaltung und die Integration Geflüchteter stellen die Wirksamkeit des bisherigen Modells des schwedischen Wohlfahrtsstaats in Frage.
Gewählt um zu bleiben? Die Herausforderungen und Risiken der neuen Regierung Merkels
Angela Merkel wird eine vierte Amtszeit als Kanzlerin der Bundesrepublik antreten und erneut an der Spitze einer großen Koalition von CDU-CSU und Sozialdemokraten (SPD) stehen. Wird diese Regierung, die erst nach langer Verzögerung und umstrittenen Verhandlungen gebildet wurde, Bestand haben?
Diskussion des Reports „France, Germany, and the Quest for European Strategic Autonomy“
Vor dem Hintergrund wachsender internationaler Sicherheitsbedrohungen ist eine engere deutsch-französische Kooperation als Motor einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungs-politik der EU unabdingbar. Nur so kann das Ziel der europäischen strategischen Autonomie auf politischer, operationeller und industrieller Ebene erreicht werden. Die konkrete Umsetzung einer deutsch-französischen Sicherheitskooperation ist jedoch in der Vergangenheit verschiede-nen Hindernissen begegnet. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Kooperation zu stärken?
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1 Jahr Bundesregierung Merz : Welche außenpolitischen Prioritäten für Deutschland?
Friedrich Merz, der häufig als „Außenkanzler“ bezeichnet wird, verleiht der deutschen Diplomatie neue Impulse. Mit einem offeneren und selbstbewussteren Kurs will er die strategische Glaubwürdigkeit Deutschlands stärken, seine wirtschaftlichen Interessen im Zuge wachsender geoökonomischer Rivalitäten absichern und die internationalen Partnerschaften des Landes über den europäischen Rahmen hinaus neu ausrichten.
Podiumsdiskussion mit Pieyre-Alexandre Anglade und Anton Hofreiter, Vorsitzende der Ausschüsse für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Bundestages und der Assemblée nationale
Das Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen am IFRI und das Pariser Büro der Heinrich-Böll-Stiftung empfingen die Vorsitzenden der Ausschüsse für die Angelegenheiten der Europäischen Union des Bundestages und der Assemblée nationale.
Deutschlands Verteidigungspolitik
Angesichts des Krieges in der Ukraine und der geopolitischen Instabilität in Europa in einem gestörten transatlantischen Umfeld hat Deutschland eine wichtige Wende in seiner Verteidigungspolitik eingeleitet, mit einer deutlichen Erhöhung der Militärausgaben, der Modernisierung der Bundeswehr und der Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht.
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