Ist Frankreich mitverantwortlich für den Blackout?
Der schlechte Anschluss der Iberischen Halbinsel an Frankreich ist schon seit Jahren eine Achillesferse im europäischen Stromnetz. In Spanien gibt es Unmut über die Pariser Blockade beim Leitungsbau.
Merz-Macron: Funktioniert das neue Tandem?
Ganz der Tradition folgend, führt den neuen Bundeskanzler Merz seine erste Auslandsreise nach Paris. Groß sind die Erwartungen an einen Neustart der deutsch-französischen Beziehungen. Macron und Merz wollen sich besser abstimmen, wenn es um das Freihandelsabkommen Mercosur oder den europäischen Strommarkt geht. Doch ganz oben auf der Liste der Themen steht Europas Sicherheit.
Wie sich Macron als Chefdiplomat neu erfindet
Frankreichs Präsident Macron galt als politisch erledigt. Doch nun will er Europa von den USA emanzipieren, gemeinsam mit Friedrich Merz.
Mercosur: Zum Tango gehören immer zwei
„Mercosur (…) darf nicht an Frankreich scheitern“, sagte Friedrich Merz Anfang Dezember. Das letzte Wort sei noch nicht gesprochen, antwortete wenige Tage später Emmanuel Macron. Worum es dabei geht und was auf dem Spiel steht, erklärt Marie Krpata.
Die Deutsch-Französische Brigade und der Wiederaufbau der europäischen Verteidigung
Seit Donald Trumps Rückkehr ist klar: Das europäische Einigungsprojekt ist existenziell gefährdet. Gelingt es den Europäern angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine und schwindenden US-Sicherheitsgarantien nicht, verteidigungspolitisch souverän zu werden, werden die Integrationsbereitschaft im Inneren und die Attraktivität der EU nach außen weiter erodieren.
Macron hofft mit Blick auf Trump auf europäische Führungsrolle
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist einer der wenigen europäischen Spitzenpolitiker, die den künfigen US-Präsidenten Donald Trump noch aus dessen erster Amtszeit gut kennen. Damals hatte der Franzose vergeblich versucht, den Immobilien-Mogul aus New York zu umgarnen. Dieses Mal tritt Macron ofensiver auf und hof auf einen europäischen Schulterschluss - und dabei wohl auch auf eine Führungsrolle für sich selbst. Die deutsche Regierungskrise dürfe dies allerdings erheblich erschweren.
Beitrag für Friedrich Naumann Stiftung
Wartet Frankreich auf Friedrich Merz?
In den vergangenen Wochen hat sich Friedrich Merz wiederholt für eine engere deutsch-französische Zusammenarbeit ausgesprochen. Wie viel Veränderung könnten seine Appelle tatsächlich bewirken?
Deutschland und Frankreich droht ein „verlorenes Jahr“
Erst das Neuwahl-Fiasko in Paris, dann das Ampel-Aus in Berlin: Innenpolitische Krisen lähmen die deutsch-französische Agenda. Die Regierungen fallen als Taktgeber in der EU aus.
Die Botschaft hören wir wohl An Ideen und Initiativen mangelt es Frankreich nicht, um Europa in der Krise voranzubringen – aber an Überzeugungskraft
Es war am 19. Januar, zu Beginn der französischen EU-Ratspräsidentschaft und noch vor dem russischen Überfall auf die Ukraine, als Emmanuel Macron eine Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg hielt.
La grande panne
Frankreich hat sich oft an Deutschland gemessen und vor allem die wirtschaftlichen Erfolge bewundert. Die Deutschen konnten besser planen, besser haushalten, sie galten durchweg als vernünftig. Doch der Blick auf den Nachbarn hat sich verändert. Seit der Konflikt mit Russland die Schwächen des deutschen Wirtschaftsmodells offengelegt hat, seit die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpft – in Frankreich wächst sie – und die Ampelkoalition schlingert, ist die Bewunderung umgeschlagen.
Laurence Boone – Eine Ökonomin für Europa
Mit Laurence Boone wird in Frankreich eine international bekannte Ökonomin Staatssekretärin für Europaangelegenheiten. Sie arbeitet unter Außen- und Europaministerin Catherine Colonna. Die 53-jährige Boone war vorher Chefsvolkswirtin und seit Januar stellvertretende Generalsekretärin der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Wahlen in Frankreich: Alle Augen auf Juni
Macron ist Frankreichs neuer, alter Präsident. Wie aber sind die 41 Prozent für die extreme Rechte zu erklären?
Wer wird ab April hinter diesem Schreibtisch sitzen?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gilt bei der kommenden Wahl als Favorit. Er präsentiert sich als europäischer Krisenmanager und erfolgreicher Wirtschaftslenker. Seine schärfsten Konkurrentinnen kommen alle aus dem rechten oder ultrarechten Lager
Französischer Mali-Einsatz vor dem „Hirntod“
Die Militärjunta in Mali provoziert Paris und verweigert Überflugrechte. Außenminister Le Drian spricht von doppeltem Vertragsbruch. Auch für die Bundeswehr könnte der Einsatz zu Ende gehen.
Präsidentschaftswahl in Frankreich. Die Selbstverzwergung der Linken: Jeder wirbt für sich allein
Politiker wie Anne Hidalgo, Jean-Luc Mélenchon und Christiane Taubira haben allein kaum eine Chance bei den Wahlen. Zusammen schon eher. Wenn da nicht die Egos wären. Frankreichs Linke und die Lust an der Selbstverzwergung.
Deutscher Finanzminister als Schreckgespenst Frankreichs
Christian Lindner gilt in Frankreich als Schreckgespenst. Präsident Emmanuel Macron soll 2017 gesagt haben: "Wenn die Liberalen in die Regierung kommen, bin ich tot." Nun ist Lindner deutscher Finanzminister und Macron steht im Wahlkampf.
Olaf Scholz reist nach Paris: Staatsbesuch mit hoher Bedeutung
Wie blickt man in Frankreich auf den neuen Kanzler? Und warum ist der Besuch diesen Freitag an der Seine mehr als nur Höflichkeit?
Frankreich begrüßt Deutschlands neuen „pro-europäischen“ Koalitionsvertrag
Der Koalitionsvertrag der drei Ampel-Parteien, deckt sich weitgehend mit Frankreichs eigenen Ambitionen und Prioritäten, einschließlich seiner Vision einer föderaleren EU
Deutsch-Französisches Tandem unter Scholz: Viele Kontinuitäten, manche Knackpunkte
Zwar wird das zukünftige Deutsch-Französische Verhältnis unter einer Regierung Scholz weitestgehend von Kontinuität geprägt sein, einige Knackpunkte gibt es aber trotzdem.
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