Wie geht es mit der französischen Außenpolitik weiter
Beim ersten Durchgang der Parlamentswahl in Frankreich am vergangenen Sonntag ist das Rassemblement National von Marine Le Pen sehr deutlich auf dem ersten Platz gelandet.
Nicht links oder rechts, sondern beides? Das Bündnis Sahra Wagenknecht nach der Europawahl
Bei der Europawahl 2024 hat das neue „Bündnis Sahra Wagenknecht“(BSW) aus dem Stand 6,2 Prozent der Stimmen erzielt und wurde damit fünftstärkste Kraft in Deutschland – deutlich vor der Partei „Die Linke“, von der sich Wagenknecht im Winter 2023/24 abgespaltet hat.
Was passiert, wenn der RN die Regierung übernimmt? Teil 2 Macron und die Verfassung
Laut Umfragen hat Jordan Bardella vom Rassemblement National derzeit die besten Chancen, Frankreichs nächster Regierungschef zu werden.
Geeint geschwächt?
Europawahlen 2024 in Deutschland und Frankreich: Zwischen nationalem Reflex und vertiefter Integration
Vom 6. bis 9. Juni sind die Europäerinnen und Europäer zum 10. Mal dazu aufgerufen, ihre Abgeordneten für die kommende Legislatur des Europäischen Parlaments zu wählen.
Macron: Die Ukraine soll russische Militärbasen "neutralisieren" dürfenukr
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz sagte, Deutschland werde ukrainische Angriffe auf russische Militärziele nicht verbieten, die Ukraine dürfe sich selbst verteidigen.
Macron auf Staatsbesuch – die letzte Chance für Scholz?
Beim Besuch von Emmanuel Macron in Berlin, Dresden und Münster geht es um mehr als Symbolik. Frankreichs Präsident will Deutschland und den Kanzler von seinem Europa-Kurs überzeugen.
Tusk als Rettungsanker des deutsch-französischen Verhältnissesfran
Die Beziehungen zwischen den deutsch-französischen Staats- und Regierungschefs Olaf Scholz und Emmanuel Macron scheinen auf einem Tiefpunkt angelangt zu sein. Die Hoffnung auf eine nachhaltige Lösung ruht auf dem Weimarer Dreieck.
"Jusqu’ici, tout va bien" ? Deutsche und Französische Protestkultur im Vergleich
Der Einfluss unterschiedlicher Protestkulturen in Deutschland und Frankreich auf die Demokratie ist vielschichtig. Protest nimmt dafür verschiedene Formen an und dient als politische Repräsentation sowie Beitrag zur politischen Willensbildung.
Von Ähren und Allianzen: Die Agrarpolitik Deutschlands, Frankreichs und der EU im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit und Nachhaltigkeit
Einflüsse und Entwicklungen in der deutschen Agrarpolitik, insbesondere unter dem Aspekt deutsch-französischer Beziehungen und die Rolle beider Staaten in der Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU haben sich in letzten 70 Jahren stark gewandelt.
Turbulente Zwillinge: das FCAS und der Kampfpanzer der Zukunft und die deutsch-französische Kooperation
Das zukünftige Luftkampfsystem (FCAS) und der Kampfpanzer der Zukunft (MGCS) sind die letzten bestehenden Projekte einer deutsch-französischen Rüstungskooperation, die sich über die letzten 70 Jahre zieht. FCAS und MGCS verkörpern die deutsch-französisch Zusammenarbeit, die das Herzstück des europäischen Gemeinschaftsprojekts bildet.
Ein tief verunsichertes Land – politische Fragmentierung und Polarisierung im Deutschland der Gegenwart
Bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen am 8. Oktober konnte die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) beeindruckende Stimmgewinne verzeichnen. In Deutschland sind 54 % der Bevölkerung unzufrieden, bis sehr unzufrieden mit der Demokratie. Diese alarmierende Zahl unterstreicht die wachsende Politikverdrossenheit im Land.
Mangel an Arbeitskräften in Deutschland? Zwischen demografischer Realität und Arbeitsmarktbedarf
Die Debatte über den Arbeitskräftemangel, die seit langem die Medien in Deutschland beherrscht, hat im Zusammenhang mit den jüngsten Reformen der Migrationspolitik noch an Bedeutung gewonnen. Dabei hat die Bevölkerungsgröße einen Höchststand erreicht, die Zahl der Erwerbstätigen und der Anteil an Personen im erwerbsfähigen Alter liegt deutlich höher als in Frankreich.
Macron in Hamburg. Frankreich und Deutschland: "Motor der EU"
Beim Treffen von Bundeskanzler Scholz und Frankreichs Präsident Macron geht es um engere Zusammenarbeit bei Migration, Energiekrise, Verteidigung. Thema ist auch das Miteinander.
Auf dem Weg zu einer neuen europäischen Handelsstrategie in Zeiten des geopolitischen Umbruchs: Die deutsche Perspektive
Als einer der erfolgreichsten Handelsblöcke sieht sich die EU mit der Aushöhlung des auf Regeln basierenden globalen Handelssystems konfrontiert, und der Handel wird zunehmend zur Waffe.
La grande panne
Frankreich hat sich oft an Deutschland gemessen und vor allem die wirtschaftlichen Erfolge bewundert. Die Deutschen konnten besser planen, besser haushalten, sie galten durchweg als vernünftig. Doch der Blick auf den Nachbarn hat sich verändert. Seit der Konflikt mit Russland die Schwächen des deutschen Wirtschaftsmodells offengelegt hat, seit die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpft – in Frankreich wächst sie – und die Ampelkoalition schlingert, ist die Bewunderung umgeschlagen.
EU-MERCOSUR-Abkommen: Ein unlösbares Trilemma zwischen Wettbewerbsregeln, normativen Ambitionen und der Diversifizierung der Lieferketten
Man sah sich schon auf der Zielgeraden. Die Wahl von Luiz Inácio Lula da Silva zum brasilianischen Präsidenten, als Nachfolger auf den in der Kritik stehenden Rechtspopulisten, Jair Bolsonaro, sowie die spanische EU-Ratspräsidentschaft, gaben Anlass zur Hoffnung für den Abschluss des EU-Mercosur Abkommens. Doch Vorbehalte mehrerer EU-Mitgliedsstaaten und in manchen lateinamerikanischen Partnerstaaten dämpfen die Hoffnung auf eine baldige Einigung.
Unüberwindbare Divergenzen in der Haushaltspolitik Deutschlands und Frankreichs?
Deutschlands und Frankreichs finanzpolitische Haushaltsführung werden einander des Öfteren gegenübergestellt. Deutschland gilt als Musterschüler, der in der Lage ist, sein Defizit einzudämmen und Überschüsse zu erwirtschaften – was insbesondere zwischen 2012 und 2019 dank der Einführung der Schuldenbremse, die in der Verfassung verankert ist, der Fall war.
Angespannte Lage in Frankreich. Präsident Macron trifft Bürgermeister
Jeanette Süß, Französisches Institut für internationale Beziehungen, mit einem Blick auf Frankreich vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse.
Zu Gast bei einem Freund
Erstmals seit 23 Jahren kommt wieder ein französischer Präsident zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland. Der Zeitpunkt ist ebenso klug gewählt wie heikel.
Laschet bei Macron: Er sei Paris einfach näher als Berlin, argumentiert Laschet
Wie viel Einfluss hat Russland an der Côte d’Azur?
Im Duell zwischen den Kandidaten der bürgerlichen und der extremen Rechten um die Region Provence Alpen Côte d’Azur (Paca) fällt auch eine Entscheidung über den russischen Einfluss im drittgrößten französischen Wirtschaftsraum.
Bundesverteidigungsministerin fordert enge Sicherheitskooperation und warnt vor Gefahren
Während einer Videokonferenz hat Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am Dienstag ein Update zum Thema Sicherheit in Europa gegeben – und die Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in diesem Bereich betont.
Sicherheit - deutsch-französische Perspektive
Als Charles De Gaulle 2.0 wurde Staatspräsident Emmanuel Macron in Hinblick auf seinen außenpolitischen und somit auch sicherheitspolitischen Ansatz schon häufig bezeichnet.
Terroranschläge in Frankreich: „Es sind eher einsame Wölfe“
Die mutmaßlich islamistischen Anschläge in Frankreich wie die Tötung eines Lehrers oder die Messerattacke in Nizza seien zurückzuführen auf Einzeltäter, die sich im Internet radikalisierten, sagte der Politologe Hans Stark im Dlf. Eine wichtige Rolle spielten Imame, auf die der Staat aber wenig Einfluss habe.
Macron möchte eine schlagkräftige EU
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beschleunigt die Verteidigungszusammenarbeit der EU. Das größte Hindernis stellen die deutsch-französischen kulturellen Unterschiede dar. Können Terrorismus, Trump und Putin eine engere militärische Zusammenarbeit in Europa erzwingen? Ja, sagt Barbara Kunz, Forscherin am Französischen Institut für Internationale Beziehungen (Ifri) in Paris und Expertin für Verteidigungszusammenarbeit in der EU.
Nach dem Durchmarsch: Wie verändert Emmanuel Macron Frankreich?
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat im Parlament mit seiner Partei die Mehrheit der Sitze erhalten. Barbara Kunz, Wissenschaftlerin im Studienkommittee für Deutsch-französische Beziehungen am Ifri, geht auf den Wahlsieg und seine Folgen ein. Wie wird der junge Präsident Frankreich verändern? Wird er die versprochenen Reformen durchsetzen können?
ZDF Morgenmagazin "Nächster Staatspräsident wird Macron"
Hans Stark vom Französischen Institut für internationale Beziehungen reagiert auf das Ergebnis des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen in Frankreich am Sonntag, den 24. April. Emmanuel Macron hat mit seiner jungen Bewegung "En Marche" mit 23,9% der Stimmen vor Marine Le Pen des Front national (21,7%) den ersten Platz belegt. Die Stichwahl findet am 7. Mai statt.
Nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich: "Das Ergebnis ist eine Zeitenwende"
Interview mit Dr. Barbara Kunz vom Institut Francais des Relations Internationales am Tag nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Emmanuel Macron hat mit seiner jungen Bewegung "En Marche" mit 23,9% der Stimmen vor Marine Le Pen des Front national (21,7%) den ersten Platz belegt. Die Stichwahl findet am 7. Mai statt.
Präsidentschaftswahl "Das ist eine ganz schwierige Aufgabe für Macron"
Präsidentschaftswahlen in Frankreich: Der Politologe Hans Stark vom Ifri geht davon aus, dass Emmanuel Macron die Stichwahl am 7. Mai gegen Marine Le Pen vom Front National für sich entscheiden wird. Mit gut 24% der Stimmen hatte er am Sonntag mit seiner jungen Bewegung "En Marche" den ersten Wahlgang für sich entschieden.
Höhenflug des Front National
Die Politikwissenschaftlerin Barbara Kunz erklärt den anhaltenden Höhenflug des radikalen Front National in Frankreich mit dem Hass vieler Franzosen auf das Establishment. "Die Leute haben die Nase voll von den regierenden Eliten", betont die Expertin vom Pariser Institut für Internationale Beziehungen.
Streit um Burkini: Urteil erwartet
Die Debatte über das Burkini-Verbot im Heute Journal.
Pariser Kabinett berät umstrittene Arbeitsmarktreform
Pariser Kabinett berät umstrittene Arbeitsmarktreform: Interview mit Dr. Barbara Kunz, Französisches Institut für Internationale Beziehungen in Paris
Pariser Nationalversammlung berät Verlängerung des Ausnahmezustandes
Die Pariser Nationalversammlung berät über die Verlängerung des Ausnahmezustandes. Wird die Ausnahme zur Regel? Barbara Kunz, Frankreichexpertin des Ifri, analysiert die aktuellen Massnahmen.
Ifri, eine als gemeinnützige Stiftung anerkannte Forschugseinrichtung ist weitgehend auf private Spenden – Unternehmen und Einzelpersonen – angewiesen, um seine Präsenz und geistige Unabhängigkeit zu gewährleisten. Durch ihre Finanzierung tragen die Sponsoren dazu bei, die Position des Instituts unter den weltweit führenden Think Tanks zu behaupten. Dank eines international anerkannten Netzwerks und Know-hows erweitern die Sponsoren ihr Verständnis geopolitischer Risiken und ihrer Folgen für die globale Politik und Wirtschaft. Im Jahr 2026 arbeitet Ifri mit über 90 französischen und internationalen Unternehmen und Organisationen zusammen.