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Beyond ‘pro’ and ‘anti’ Putin: Debating Russia Policies in France and Germany
Im öffentlichen Raum sind die Einstellungen gegenüber Russland heterogen, in Frankreich noch mehr als in Deutschland. Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland steht die Öffentlichkeit Wladimir Putin und seiner Politik im Großen und Ganzen skeptisch gegenüber. Auf politischer Ebene sind die Meinungen jedoch unterschiedlicher. In Deutschland gibt es (immer noch) einen Ansatz, der als "Mainstream" bezeichnet werden könnte. In der französischen Debatte gehen die Ansichten wiederum weit auseinander.
France, Germany, and the Quest for European Strategic Autonomy: Franco-German Defence Cooperation in A New Era
Vor dem Hintergrund wachsender internationaler Sicherheitsbedrohungen ist eine engere deutsch-französische Kooperation als Motor einer gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU unabdingbar. Nur so kann das Ziel der europäischen strategischen Autonomie auf politischer, operationeller und industrieller Ebene erreicht werden. Die konkrete Umsetzung einer deutsch-französischen Sicherheitskooperation ist jedoch in der Vergangenheit verschiedenen Hindernissen begegnet. Welche Maßnahmen können ergriffen werden, um die Kooperation zu stärken?
Deutsche Türkeipolitik unter Merkel: eine kritische Bilanz
Ob Forderungen des türkischen Staatspräsidenten nach Bluttests für türkeistämmige Bundestagsabgeordnete oder Nazi-Vergleiche aus Ankara: heute sind die deutsch-türkischen Beziehungen an einem historischen Tiefpunkt angekommen und das Vertrauensverhältnis ist weitestgehend zerrüttet.
Europa nach dem Brexit - deutsche Positionen und Perspektiven
Die britische Entscheidung für den Brexit trifft Deutschland und die Europäische Union zu einem kritischen Zeitpunkt. Sie verschärft die „Polykrise“ der letzten Jahre und wirft brisante Fragen auf: Wie soll die EU ohne Großbritannien aussehen? Was ist das Ziel, die „Finalität“, der europäischen Einigung? Und welche Rolle soll Deutschland künftig spielen?
Die Jugend Europas : Perspektiven für das Jahr 2026
Dieser Bericht wurde von Teilnehmern des Deutsch-Französischen Zukunftsdialogs 2016 verfasst. Er ist das Ergebnis dreier Seminare (Dijon, Lübeck, Alcala de Henares) zum Thema Jugendarbeitslosigkeit in Europa: Chancengleichheit für Europas Jugend?
Gemeinsam die Initiative ergreifen – Europa wieder stark machen: ein deutsch-französisch-polnischer Appell
Die Deutsch-französische Reflexionsgruppe und der deutsch-polnische Gesprächskreis Kopernikus-Gruppe haben sich anlässlich des 25. Jahrestags der Gründung des Weimarer Dreiecks zu einer gemeinsamen Sitzung auf Schloss Genshagen bei Berlin getroffen. Das vorliegende Papier fasst die gemeinsamen Überlegungen der Teilnehmer zum Thema der Sitzung «Nach dem Brexit: Perspektiven einer europäischen Zukunft im 25. Jahr des Weima-rer Dreiecks» zusammen.
Die deutsche Agrarwirtschaft: Strukturen im Wandel
Das Bild der deutschen Landwirtschaft wird durch regional unterschiedliche Strukturen bestimmt, die sich in einem Wandlungsprozess befinden. Der rasante Strukturwandel wird vor allem in der Tierhaltung sichtbar. Die Produktion ist im vergangenen Jahrzehnt durch zunehmende Intensivierung deutlich gewachsen mit zugleich schrumpfenden Beschäftigtenzahlen. Stark gestiegene Bodenpreise sind u.a. Ausdruck dieser Wachstumsphase. Die Situation hat sich aktuell komplett geändert. Es sind massive Einkommensrückgänge zu beobachten hervorgerufen durch niedrige Erzeugerpreise.
Das Dilemma der öffentlichen Investitionspolitik in der Bundesrepublik – zwischen Schuldenbremse und wachsendem Investitionsstau?
Die investitionspolitische Debatte in der Bundesrepublik steht vor einem Dilemma. Zum einen Sind aufgrund vergleichsweise geringer Investitionen in den vergangenen Jahren die Defizite in der öffentlichen Infrastruktur inzwischen beträchtlich gewachsen.
Frankreich und Deutschland - Bilder, Stereotype, Spiegelungen. Wahrnehmung des Nachbarn in Zeiten der Krise
Die Beschreibung des deutsch-französischen Verhältnisses kommt nicht ohne Bilder aus. Sie verweisen auf Kritik, aber auch auf Vorurteile und Klischees. Sie werden gepflegt, bekämpft, gegeneinander benutzt, und auch im eigenen Land für die politische Debatte instrumentalisiert. Der Einsatz dieser Bilder hat seit 2008 zugenommen, weil die Finanz- und Eurokrise zu Verstimmungen zwischen Berlin und Paris geführt hat. Daraus ergeben sich neue Fragen: Wie entwickelt sich die wechselseitige Wahrnehmung, welchen Mustern folgt sie, welche Stereotype mobilisieren Politik und Medien, und aus welchem Grund?
Der Westliche Balkan – Prüfstein deutscher und europäischer Außenpolitik
Deutschlands Politik gegenüber dem Westlichen Balkan zeichnet sich durch kontinuierliches Engagement aus, das in mehreren Phasen unterschiedliche Schwerpunkte setzte: Wiederaufbau, Stabilisierung, rechtsstaatliche und marktwirtschaftliche Konsolidierung sowie member state-building.
Musterschüler? Frankreich, Deutschland und Europa in den Verhandlungen über das Paris-Abkommen zum Klimaschutz
Die Verabschiedung des Paris-Abkommens im Dezember 2015 stellt einen Erfolg für die französische Diplomatie dar. Es ist ihr gelungen, schwierige Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Die Europäische Union und Deutschland haben sie dabei unterstützt. Dieser Bericht analysiert die Voraussetzungen für diesen Erfolg.
Was wäre wenn…?
Der thematische Schwerpunkt des letzten Seminars in Bradford, mit Unterstützung von zehn britischen Teilnehmern, war die Zukunft der EU angesichts eines möglichen „Brexit“, eines Austritts Großbritanniens aus der EU. Anhand der Foresight-Methode entwickelten die Teilnehmer eine Vision, wie die EU 2025 aussehen könnte.
Humanitäre Großtat oder gescheitertes Migrationsmanagement? Die aktuelle Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa
Trends, Herausforderungen und politische Reaktionen. Seit Sommer 2015 ist die Bundesrepublik zum Ziel eines außergewöhnlich hohen Zuzugs von Schutzsuchenden vor allem aus Syrien, Irak und Afghanistan geworden. Dieser Zuzug wurde zum alles dominierenden politischen und gesellschaftlichen Thema. Die Auseinandersetzung um den Umgang mit den Flüchtlingen wurde im Laufe der Zeit immer konflikthafter. Insgesamt ist die Stimmung in der Bevölkerung deutlich pessimistischer geworden und das politische Klima rauer.
Zwischen Krisen und Verantwortung: Eine erste Bilanz der neuen deutschen Verteidigungspolitik
In Deutschland wird seit den Reden von Präsident Joachim Gauck, Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen auf der Münchener Sicherheitskonferenz Anfang 2014 über neue Verantwortung in der Außen- und Sicherheitspolitik diskutiert. Dieser neue Anspruch, aber auch Veränderungen im internationalen Umfeld und nationale Herausforderungen haben die deutsche Politik seitdem geprägt. Zwei Jahre nach Amtsantritt der Regierung und dem von ihr formulierten Anspruch ist es Zeit für eine Bilanz: Wo und wie hat sich deutsche Verteidigungspolitik verändert?
Europa am Scheideweg: Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik braucht deutsch-französische Initiativen
Außenpolitik bestimmt in diesen Tagen die Agenda in Brüssel. Die Zeiten, in denen sich die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten von einem „Ring aus Freunden“ umgeben sahen und ihre politische Aufmerksamkeit hauptsächlich auf die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion und den Verbleib Griechenlands im Euro richten konnten, sind vorüber.
Deutschland ändert sich! Risiken und Herausforderungen eines Wandels
Das Cerfa hat zum Jahresende 2015 den Sammelband "Deutschland ändert sich! Risiken und Herausforderungen eines Wandels" herausgebracht.
Die „Alternative für Deutschland“: Gekommen, um zu bleiben?
In den letzten Jahren sind europaweit neue Parteien am rechten Rand des Parteienspektrums entstanden, die durch populistische Inhalte und die Positionierung als Anti-Establishment-Bewegungen Wählerpotential mobilisieren konnten. Deutschland schien in diesem Hinblick lange Zeit eine Ausnahme darzustellen.
Die Gründung der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Jahr 2013 veränderte die deutsche Parteienlandschaft zumindest mittelfristig.
Die „Alternative für Deutschland“: Gekommen, um zu bleiben?
Unter neuen Vorzeichen: Transformationsprozesse und Kooperationsmodelle in den deutsch-französischen Energiebeziehungen
Der Review 2014: Grundpfeiler deutscher Außenpolitik und weltweite Erwartungen
Die deutsche Energiewende am Scheideweg: Globaler Energiedruck versus grüne Energieinsel
EU-Migration nach Deutschland: Aktuelle Trends
Frankreich, Deutschland und die Europäische Union am Scheideweg: Überlegungen für einen Neuanfang
German-Russian Relations: Change of Paradigm versus 'Business as Usual'
Deutschland auf der Suche nach einer Afrika-Strategie
Die Klima- und Energiepolitik der deutschen Bundesregierung: Ein Beitrag zum deutsch-französischen Dialog
Die von Deutschland beschlossene Energiewende ist zentrales Element der Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung, bestimmt aber gleichzeitig die deutsche Haltung bei internationalen Verhandlungen. Abgesehen von der notwendigen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist es nun Aufgabe der Großen Koalition sich für die Fortführung der bisherigen Ansätze in der Klima- und Energiepolitik einzusetzen. Gewichtige Änderungen haben sich bereits durch die Neuverteilung der Zuständigkeiten zwischen dem Wirtschafts- und Umweltministerium ergeben, die darüber hinaus nun beide erstmals von Ministern gleicher Parteizugehörigkeit geführt werden.
German Defence Policy in 2014 and beyond: Options for Change
Die deutsch-algerischen Beziehungen. Energiepartnerschaft als Neustart?
The EU, Russia and the Eastern Partnership: What Dynamics under the New German Government?
Deutschland nach den Bundestagswahlen vom 22. September 2013 Politische Kontinuität und struktureller Wandel
Deutschland nach den Bundestagswahlen vom 22. September 2013: Politische Kontinuität und struktureller Wandel
Die Bundestagswahl vom 22. September 2013 stellt eine deutliche Zäsur im Parteienwettbewerb dar. Sie spiegelt die strukturellen Veränderungen für die Parteien und das politische System in Deutschland wider. Erstmals seit über 50 Jahren konnten die beiden großen Parteien CDU/CSU und SPD gemeinsam wieder zulegen, während die kleineren Parteien Wähler verloren haben. Es stellte sich letztlich heraus, dass das vertraute Muster des Lagerwettbewerbs (CDU/CSU und FDP gegen SPD und Grüne) der aktuellen politischen Situation in Deutschland immer weniger entspricht.
Transatlantische Renaissance? Die deutsch-amerikanischen Beziehungen unter Obama II
Die Konsequenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise, die neuen globalen Kräfteverhältnisse, die insbesondere Asien eine immer größere Bedeutung geben, sowie die internationalen Sicherheitskonflikte und –risiken machen die transatlantische Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheits- und der Wirtschaftspolitik zu einer entscheidenden Herausforderung. Die europäischen und amerikanischen Partner haben ein gemeinsames Interesse angesichts der globalen Aufgaben, denen sie alleine nicht mehr gewachsen sind. In diesem Kontext spielt Deutschland als größte Volkswirtschaft der EU nicht nur in der EU, sondern auch in den Beziehungen mit den Vereinigten Staaten eine besondere Rolle.
Die deutsche Energiewende: eine Herausforderung an die Industrie
Mit der Entscheidung für eine Energiewende, die international ohne Vorbild ist, hat Deutschland seine Industrie vor eine große Herausforderung gestellt. Zahlreiche Probleme treten durch diese Entwicklung zutage, oder werden sogar verschärft. Betroffen sind dabei die Strompreise, die Versorgungssicherheit, die Importe, die Speichermöglichkeiten sowie der Netzausbau. Während Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energien oder der Energieeffizienz tätig sind, darauf hoffen können, von der Situation zu profitieren, sind Unternehmen mit hohem Energieverbrauch den Preiserhöhungen besonders ausgesetzt.
Migranten in Deutschland: Herausforderungen an die Integrationsdebatte
Die Auseinandersetzung mit der Integrationsfrage ist noch relativ jung, da sich Deutschland erst spät als Einwanderungsland perzipierte, eine Anerkennung dieses Status war jedoch für die Entwicklung einer Integrationsstrategie unabdingbar.